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Wie mein Schreiben überhaupt begann …

Schon lustig, wie ich mit dem Schreiben begonnen habe. Es war während meiner ersten Maßnahme von der Agentur für Arbeit. Nämlich eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vom IB. Davor hatte ich mein Ziel erreicht, meinen Realschulabschluss erfolgreich zu meistern.

 

So leicht war das in meiner Lage nicht gewesen. Denn meine Mutter hatte sich damals nicht um mich gekümmert, war mit mir überfordert und war somit bis zu meinem 8. Lebensjahr ganz alleine gestellt. Kaum Kontakt mit anderen Menschen. Keinen Kindergarten und keine normale Einschulung. Erst als das Jugendamt davon was mitbekommen hatte, kam ich für ein Jahr ins Sprachzentrum und erst mit 9 kam ich erst in die erste Klasse, in einer Grundschule statt Sonderschule, weil sich meine tolle Pflegemutter dafür eingesetzt hatte.

 

Daher hatte ich in meiner Sprache und in meinem Schreiben große Defizite gehabt. In der Grundschule in Gemünden, hatte ich natürlich keine Traumnoten gehabt. Schlechte Enttäuschungen bei Arbeiten endeten auch mal mit einem Wutausbruch. Ich war bestimmt nicht der Lieblingsschüler in der Klasse gewesen. In der Orientierungsstufe ging es erst so weiter, wurde aber langsam immer besser. Ab der 7. Klasse wurde ich in der Hauptschule zum besten Mathematik-Schüler. In Deutsch wurde ich erst zwischen der 8 und 9 Klasse erst so gut, dass man damit zufrieden sein konnte. All das mit zweimal Nachhilfe in der Woche. Und dann das. Ich erreiche mein Ziel von der Orientierungsstufe. Ich kann endlich in die Realschule wechseln. Mitten in der 9. Klasse. Nur durch mein schlechtes Englisch, bis ich endlich im A-Kurs war. Danach wurde es aber schwer. Das Jugendamt stellte die Finanzierung von meiner Nachhilfe ein, ich bräuchte das ja nicht, wenn ich in der Realschule wäre. Das war keine gute Entscheidung gewesen. So musste ich mich auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren. Was allgemein in der Realschule schon Thema war, aber nicht bei meiner alten Hauptschule und der aktuelle Unterricht in der Realschule. Am Ende schaffte ich es knapp. Mit einer Durchschnittsnote von 3,0 erhielt ich erfolgreich meinen Realschulabschluss, eine große Leistung, wenn man meinen Hintergrund bedenkt.

 

Leider war ich auch der letzte Schüler mit dem altmodischen Realschul-Abschuss, danach kam die Realschule Plus und somit die Entwertung der guten Realschule. Und da ich noch das Denken hatte, Realschule gleich Mittelschicht, habe ich mich entsprechend falsch verhalten und auch einfach keine Chance für eine Ausbildung im Büro gehabt. Der Medienbereich war damals noch nicht meine Stärke gewesen. So kam ich wie gesagt in meine Maßnahme, die alles andere als gut war. Mathematik-Unterricht mit dem Niveau aus der Hauptschule Klasse 6. Und ich als alter Realschüler, fühlte mich verarscht. Das soll eine Vorbereitung auf die Ausbildung sein? Hoffentlich erfahren die Arbeitgeber nicht, welchen Unterricht dort abläuft, denn das war unterirdisch. So habe ich mich selbst beschäftigt, denn 80 % der anderen Teilnehmer hatten keine große Interesse und waren in meinen Augen einfach Faul gewesen. So entstand damals mein erstes Schreibprojekt „Stargate Fenura“, das Konzeptionell sehr gut ausgedacht war, aber natürlich inhaltlich nicht mit meinen heutigen Texten vergleichbar war. Einfache Sätze, einfache Wörter, Wortwiederholung Standard, geringer Wortschatz und natürlich viel viel mehr Rechtschreib- sowie Grammatikfehler, als heute.

 

Mein erstes Schreibprojekt habe ich übrigens 2009 begonnen, was mir gerade einfällt, also vor knapp 10 Jahren begann ich mit dem Schreiben. In der Zwischenzeit habe ich ab 2010 angefangen, zu bloggen. Erst durch ein eigenes Newsportal für das Stargate-Franchise – von 2010 bis ca. 2011 – und schließlich hatte mein Blog mich beim Schreiben immer mehr voran gebracht. Und irgendwann entstand auch der Wunsch, meine eigene Bücher als Schriftstellerin zu veröffentlichen. Den Buchverlag habe ich ja nun seit 2014. Und meine Schreibqualität ist endlich soweit gut, dass ich seit ca. 2017 durch mein Bloggen immer mehr Menschen erreiche und begeistere.

 

Auch liegen schon zwei angefangene Buchprojekte in meiner Schublade, das erste Buchwerk für ein eigenes Franchise „Quo Vadis“, Idee von 2010 und vor paar Jahren weiterentwickelt und mit dem Schreiben angefangen. Mich aber danach auf meinen Buchverlag konzentriert, die Produktion und der Vertrieb von E-Books anderer Autoren. Aus finanziellen und zeitlichen Gründen. Während meiner Depression entstanden dann weitere Projekte, die noch sehr am Anfang liegen.

 

Durch meine Depression seit Ende 2015, war ich bis noch vor kurzem allgemein nicht sehr aktiv gewesen. So hatte ich 2017 versucht wieder mit dem Schreiben weiterzumachen, was durch meine Depression mir nicht lange gelang. Erst Ende 2018, hatte ich paar weitere Blogartikel veröffentlicht. Und erst seit Februar 2019 habe ich mit meinem Bloggen wieder angefangen. Denn ich war seit mehreren Wochen endlich gesundheitlich stabil gewesen und begann dann mit dem zurückkommen ins Leben.

 

Nach zwei Wochen Bloggen habe ich nun meine Schreibwelt eröffnet, um die kommenden Kurzgeschichten als ShortStories und InstagramStories hier zu veröffentlichen.