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Wohnungskatze

Erste richtige Nachtwanderung mit meiner Katze

Das gibt es bestimmt nur selten. Eine Nachtwanderung, dazu noch mit der eigenen Katze und dabei nicht nur um das Haus, sondern direkt um das ganze Viertel bzw. Wohngebiet.
 Etwas Privates  

Ich komme gerade von einer kleinen Aktion wieder mit dem Fahrrad heim. Wir haben zehn vor zwei Uhr, nachts natürlich. Grins. Und wer kommt mir mit großen Freudenschritten entgegen? Meine geliebte Wohnungskatze Minimi, mit viel Freiraum und somit immer Mal bisschen draußen unterwegs.

Wusste sofort, was los war bzw. warum meine Katze so schnell zu mir kam, was selbst ich sehr selten gesehen habe.

Die wollte bestimmt mit mir nun eine Runde spazieren gehen. War mein Gedanke. Wieso fragst Du Dir? Vor einer Woche bin ich zufällig mit meiner Katze eine kleine Runde gegangen. Es waren bestimmt nur 50 bis 100 Meter und 2 Häuser weiter, nicht mehr.

Und ich lag damit recht. Minimi ist mir brav hinter hergegangen. Brav in Sinne einer Katze. Denn immer Mal musste ich kurz anhalten und auf meine Minimi warten, die sich die Gegend sehr intensiv angeschaut hatte. Sehe das Titelbild von diesem Blogartikel.

Es überraschte mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, als meine Wohnungskatze nach 2 Häuser weiter mit mir ging. So bin ich in sehr langsamen Schritten vorwärtsgegangen und habe immer mal nach meiner Katze geschaut.

Selten habe ich von mir leise Geräusche gemacht, damit Minimi wusste, wo es weiter gehen sollte oder am Ende meine Geduld langsam verschwand. Grins.

Am Ende, also die letzten 1/3 der Nachtwanderung ist Minimi schnell mit mir nach Hause gegangen und hielt bei fast keinen Häusern mehr an. Na ja, das war ja die Straße, wo meine Wohnungskatze im letzten Sommer ihre ersten Ausflüge in der Außenwelt hatte.

Wieso immer Wohnungskatze? Meine Katze ist nun circa vier Jahre alt und habe Minimi vor fast einem Jahr erhalten. Damals war sie eine reine Wohnungskatze und sehr schüchtern, auch schon beim Vorbesitzer – sehr schüchtern damit gemeint -.

Nach ungefähr einem Monat, als ich sie bekam, habe ich sie in dem Keller und Treppenhaus laufen lassen, damit Minimi mehr erleben kann und somit ein schönes Leben genießt.

Dies nutzte sie natürlich voll aus und haute durch ein Kellerfenster ab, wo ich dachte, dass sie da nicht hinkommt. Genau in der Zeit, als ich in der Dusche war. So entdeckte ich meine Katze erst, als ich draußen war und als ich sie sah, ran sie schnell zurück in den Keller. Getreu nach dem Motto, oh, ich wurde erwischt, schnell brav zurück.

Dies war wie gesagt vor 11 Monaten passiert. Seitdem lasse ich meine Minimi jeden Tag raus. Immer dann, wenn sie will oder wenn ich bei schönem Wetter länger weg bin.

Übrigens ist meine Wohnungskatze wahrscheinlich ungefähr 600 Meter mit mir spazieren gegangen und das waren bestimmt die längsten 40 Minuten in meinem Leben, vielleicht nicht ganz, der Arztbesuch ist immer noch das Schlimmste. Grins.