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Transsexuelle Frau

Alltag einer transsexuellen Frau mit Depressionen

Der Alltag einer angehende transsexuellen Frau, die unter Depression, Angststörungen, Einsamkeit und Existenzängsten leidet und was im schlimmsten Fall möglich wäre, die Betroffene sagen gerne dann Freitod
 Etwas Privates  

Einer der wenigen Tagen in meiner aktuellen Lebensphase. Ich fühle mich einsam. Mein Verlangen ist ziemlich natürlich, ich möchte mit anderen Menschen in meinem Alter in Gesellschaft sein, am Liebsten beim weiblichen Geschlecht, wo ich mich extrem wohlfühle und mich wie Zuhause fühle.

Nur wenige Leute kennen mich schon seit der Schule, paar weitere Leute während meiner kommunalpolitischen Zeit in Kirchberg und viele seit einigen Monaten durch meine Facebook Live-Streams in den verschiedenen Gruppen. Letzteres mache ich, weil ich gerne neue weibliche Kontakte kennen lerne.

Am Anfang schrieb ich ja, in meiner aktuellen Lebensphase. Damit meine ich die Zeit, seitdem ich an meiner Depression seit Ende 2015 leide und seit Spätsommer 2017 auch an Angststörung. Zum Glück erkannte ich, wenn ich nichts unternehme, wird das tödlich enden, denn Depression ist eine tödliche Krankheit.

Wieso tödlich? Menschen mit Depressionen können meistens nicht mehr klar sehen und rutschen dadurch immer tiefer ab. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich, aber meistens sind auch private und berufliche Probleme mit dabei. Am Ende folgt ein Selbstmord, wenn man keine Zukunft mehr sieht und alleine ist.

Zum Glück erkannte ich Ende 2017, dass ich was unternehmen muss. Ich erkannte meine Probleme und deren Ursachen, habe trotz meiner Depression versucht an mir zu arbeiten. Aber meine Krankheit hatte mir ein neues Problem verursacht und auch mein Verlangen nach Gesellschaft immer deutlicher gemacht.

Die neue Verlagsplattform von meinem Buchverlag steht endlich. Ich könnte nun mit meinen verschiedenen Projekten starten, aber wegen meiner Krankheit sind manche Projekte nur grob fertig und würden noch mehr Zeit beanspruchen, die ich aber nicht habe, denn die Forderungen von 5.200 Euro gefährden meinen Verlag sehr, da es eine Kapitalgesellschaft ist. Einer der drei Gründen von meiner Depression.

Der zweite Grund, ich gehe in meiner Wohnung bzw. Umgebung ein. Ich will nicht mehr alleine sein. 5 Jahre lang war ich vor der Depression in der Kommunalpolitik aktiv gewesen, leider gab es keine Menschen in meinem Alter bzw. kaum. Damals war ich selbstbewusst und wusste, was ich wollte. Heute steht fest, in den letzten 2 Jahren, wollte ich schon am Bodensee, im Allgäu, in Mainz und nun in Koblenz wohnen.

Na ja, die ersten zwei Ziele waren eher Wunschträumen gewesen bzw. meiner Depression geschuldet. Aber die anderen Wünsche, in Mainz oder in Koblenz zu wohnen, dass ich nicht mehr kann und in Gesellschaft sein will, Leute in meinem Alter und am Liebsten unter der weiblichen Gesellschaft, dabei ist es mir egal, ob ich Single bleibe, eine lockere Partnerschaft gewinne oder doch meine Ehefrau mit Kinderwunsch finde.

Und der dritte Grund, seitdem ich mein Leben als transsexuelle Frau lebe, hat mir mein männlicher Körper das Leben immer schwerer gemacht. Mein Bart wächst so, dass ich mich jeden Tag rasieren muss, so hart ist, dass ich öfter drüber gehen muss, bis man kaum mehr Bartschatten sieht. Danach aber die Haut so gereizt, dass ich mich nicht mehr schminken sollte und am nächsten Tag meine Haut sich erholen müsste.

Es geht noch weiter. Wenn ich die Haarentfernungscreme benutzt habe, um die Körperbehaarung zu entfernen, kann ich vielleicht ungefähr 2 bis 3 Tagen ein Kleid problemlos anziehen, danach besser eine Leggings bzw. Nylonstrumpfhose und nach ca. 3 bis 5 Tagen ein Hemd mit langem Ärmeln, sowie mit einem kurzen Ausschnitt. Die Haut verträgt das ganze Spiel auch nur jede 7 bis 10 Tage einmal. Plus der Zeitaufwand.

Nun wird der Zeitaufwand sehr wichtig. Ich werde am Dienstag endlich in der Tagesklinik sein. Mit dem Fahrrad werde ich dann dahinfahren, weil es meine Fitness und mein minimales Übergewicht bekämpft, sowie keine Interesse habe ca. 120 Euro im Monat nur für den Bus zu bezahlen, wo ich ja nur 850 Euro Krankengeld bekomme. Ich freue mich da auf die Anderen, hoffentlich auch welche in meinem Alter, ansonsten wird das eine Lachnummer. Aber als transsexuelle Frau sich öffentlich wagen zu können, braucht man ungefähr 1 Stunde um sich fertig zu machen. Rasieren, Haare waschen/stylen, Schonzeit für die Haut und danach Schminke.

Die Tagesklinik wird mir vielleicht die Augen teilweise öffnen können und lerne vielleicht neue Leute in meinem Alter kennen, aber meine Ursachen der Depression werden dadurch nicht wirklich gelöst bzw. ich bekomme die Anleitung, wie ich sie lösen kann. Aber seien wir realistisch. Ich habe kein Geld um meinen Bart und Körperbehaarung am Hals, Bauch und Brust per SHR-Laser entfernen zu lassen, ich habe keine 2.ooo Euro. Mein Buchverlag wird ohne die neuen Projekte irgendwann vom Amtsgericht geschlossen, also muss ich die Forderungen von 5.200 Euro bezahlen, damit die zweite Ursache verschwindet. Drittens werde ich auch nach der Tagesklinik alleine sein und während der Tagesklinik werde ich nicht in der Lage sein, eine Wohnung, ob in Koblenz oder Mainz zu finden und eine eigene WG aufbauen, braucht auch Zeit.

Wenn ich also nicht eine unkonventionelle Lösung finde bzw. was anderes unternehme, wird es so enden. Ich war in einer Tagesklinik, bin vielleicht dadurch paar Erkenntnisse reicher, aber mir fehlen die Ressourcen und Mittel meine Ursachen zu lösen. Mein Leiden wird dadurch nur noch mehr und am Ende werde ich mir wohl durch den ‚Freitod‘ das Leben nehmen bzw. so das Leiden beenden und zumindest für sich selbst als transsexuelle Frau optisch und seelisch gefühlt zu haben. Und in der Gesellschaft gib es dann halt einen Selbstmord mehr, Mal wieder eine Transsexuelle, Mal wieder jemand, der nur unter Gesellschaft wollte und allein nicht mehr die Kraft hatte beruflich was Großes zu erreichen.

Noch erkenne ich diese Gefahr, noch bin ich in der Lage logisch das Ganze zu bewerten. Aber das ist ja das schlimme an der Depression. Wenn eine Depression schlimmer wird und man nichts unternimmt, verliert man die logische Denkweise und sieht alles nur noch vernebelt. Am Ende folgt halt der berühmte Freitod, wie es gerne die Betroffene sagen. Frei vom Leiden, frei von den vielen Problemen und abgeschlossen mit dem Leben. Es heißt nicht umsonst, Leben ist schwerer, als zu sterben.

Es sind auch diese Tage, wo ich offen über meine Sorgen schreibe. Ich bin nicht ohne Grund gerne eine Bloggerin, wenn auch eine faule Bloggerin bzw. blogge einfach zu wenig. Ich möchte damit mir selbst helfen, aber auch anderen helfen und sowie allgemein in der Gesellschaft deutlich machen, wie sich eine transsexuelle Frau fühlt, was eine Depression eigentlich so für einen Menschen bedeutet und wie schwer es ist, alleine was aufzubauen, ohne Eltern und somit ohne eine Rückendeckung haben zu können.

Und da ich nun weiß, was aus mir wird, wenn ich so weitermache. Kann ich ja je nichts verlieren, wenn ich eine eigene private kreative Crowdfunding-Kampagne starte. Schon vieles unkonventionelle wurde über die Crowdfunding-Plattform Startnext finanziert. Und dadurch könnte ich meine verschiedenen Probleme unkonventionell lösen, außer das unter Gesellschaft zu sein. Und ich kann ja vieles schon vorzeigen und dann in Ruhe meine Verlagsprojekte ausführlich ausarbeiten und in Ruhe wieder fit zu werden. Dann wäre es wahrscheinlich auch einfacher, neue Leute in der Großstadt zu finden und eine eigene WG zu gründen.

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Meine neue große mehrseitige Unterseite Transsexualität

Ich habe es endlich geschafft. Ich bin auch dafür richtig müde. Die Unterseite Transsexualität auf meiner privaten Website ist fertig. Den Rest, also meine Laufbahn, Arbeit und Politik kommt morgen raus. Was habe ich alles beim Thema Transsexualität geschrieben? Ich habe mein öffentliches Outing auf Facebook nun als Blogartikel veröffentlicht. Habe alles unter der Unterseite Transsexualität auf der rechten Menüseite verlinkt. Dazu meine Entwicklung bis zur Erkenntnis, dass ich eine transsexuelle Frau bin, geschrieben. Wie […]
Meine Unterseite Transsexualität
 Berufliche Aktivitäten  

Ich habe es endlich geschafft. Ich bin auch dafür richtig müde. Die Unterseite Transsexualität auf meiner privaten Website ist fertig. Den Rest, also meine Laufbahn, Arbeit und Politik kommt morgen raus.

Was habe ich alles beim Thema Transsexualität geschrieben?

Ich habe mein öffentliches Outing auf Facebook nun als Blogartikel veröffentlicht. Habe alles unter der Unterseite Transsexualität auf der rechten Menüseite verlinkt.

Dazu meine Entwicklung bis zur Erkenntnis, dass ich eine transsexuelle Frau bin, geschrieben.

Wie es dann von der Erkenntnis (Outing) bis zur Vollendung einer richtigen Frau weiter gehen wird.

Und wegen den vielen Fragen, habe ich ein FAQ geschrieben. Also die wichtigsten Fragen mit Antworten beantwortet.

Am Ende habe ich noch zwei Seiten erstellt, eine mit allgemeine Informationen über Transsexuell und eine Seite mit einem tollen Film und einige gute Dokumentationen.

Ich Euch beim Lesen viel Spaß! Hier direkt zur ersten Seite: Nun lesen!

Öffentliches Outing – ich bin eine Transsexuelle Frau!

Mein öffentliches Outing, ich bin Transsexuell, lebe also im falschen Körper und fühle mich dem anderen Geschlecht viel mehr zugehörig als meinen aktuellen rechtlichen und biologischen Geschlecht. Da ich seit Mai/Juni 2017 Klarheit über meine Geschlechtsidentität endlich errungen konnte und mein Druck immer größer wurde, einfach nur sein eigenes gewünschtes Leben führen zu wollen, will ich mich nicht nur weiblich anziehen, stylen und wirken, sondern nun auch bei meinem Vornamen und im Alltag offiziell als […]
transsexuell Entwicklung
 Etwas Privates  

Mein öffentliches Outing, ich bin Transsexuell, lebe also im falschen Körper und fühle mich dem anderen Geschlecht viel mehr zugehörig als meinen aktuellen rechtlichen und biologischen Geschlecht. Da ich seit Mai/Juni 2017 Klarheit über meine Geschlechtsidentität endlich errungen konnte und mein Druck immer größer wurde, einfach nur sein eigenes gewünschtes Leben führen zu wollen, will ich mich nicht nur weiblich anziehen, stylen und wirken, sondern nun auch bei meinem Vornamen und im Alltag offiziell als Frau/Transfrau auftreten. Ich habe mich am 27. Oktober mein Facebook-Profil den weiblichen Vornamen Emily-Rose eingestellt und mich am 28. Oktober als transsexuelle Frau auf Facebook geoutet, nun wissen alle meine Freunde, Bekannte und Kontakte, wieso ich mich wie eine Frau seit knapp einem Jahr anziehe und style. Seitdem sind einige Wochen vergangen, wo ich nun überall als transsexuelle Frau lebe und möchte mein öffentliches Outing auch auf meinen Blog wortgleich veröffentlichen.

Ich weiß, einige werden jetzt erst mal – sagen wir mal – verdutzt sein oder kommen mit dieser Situation nicht klar, weil das Thema Transsexuell – manche sagen auch Transgender, fachlich in Deutschland aber der falsche Begriff – nichts anfangen können. Denen Leuten, die damit nicht klar kommen, weil sie allgemein was gegen Andersdenkende, Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle usw. haben, denen sage ich schon jetzt, es wäre besser mit mir den Kontakt jetzt zu beenden und mich in Ruhe zu lassen, ich werde Intoleranz nicht nur deshalb als Betroffener mit aller Kraft ablehnen, sondern auch wegen meiner Überzeugung für eine liberale Gesellschaft in aller Hinsicht. Keine Sorge ich werde jetzt nicht mit Politik kommen. xD

Einige oder wahrscheinlich die meisten werden sich jetzt fragen »wieso erst jetzt, wo er schon ungefähr 25 Jahre alt ist und wieso habe ich damals nichts erkannt, was darauf hingedeutet hätte«. Die Antwort darauf ist auch ein meine Erklärung für meine aktuelle gesundheitliche Probleme und geht tief in meine Jugend zurück, letzteres wird am Ende ausgelöst.

Angefangen hat der ganze Entwicklungsprozess meiner Erkenntnis – ich bin Transsexuell – durch eine leichte Depression, die ich von Ende 2015 bis Ende 2016 hatte und ausgelöst wurde durch eine berufliche Überforderung von meinem Buchverlag, mein eigenes Leben nicht richtig auslebe und mein Handeln teilweise beeinflusst habe, was andere von mir erwartet haben. Die letzten zwei Dinge sind mir während der Depression auch aufgefallen und habe dann angefangen an mich zu denken. Zum einem wenn es um den Wohnort geht – liebe die Voralpenlandschaft Westallgäu und die Sicht und das Erlebnis der Alpen – und meine feminine Seite auszuleben, die ich Ende 2015 wieder entdeckt habe.

Schon mit 14 (2004) hatte ich z. B. unbewusst gerne Damen-Jeans gekauft und am Anfang auch sehr gerne getragen, aber als ich merkte, dass ich Damen-Jeans gekauft habe und sowas ein Junge nicht anziehen soll – nach allgemeiner Meinung der anderen Leute -, habe ich damit aufgehört. Aber eins habe ich nie wegbekommen, sehr auf die Bekleidung und Schuhe zu achten und schon damals war die Männerabteilung manchmal einfach hässlich.

Als Erstes habe ich ab Dezember 2015 angefangen in fremden Städten mich feminin anzuziehen und zu stylen, da musste mir keine Sorge um mögliche bekannte Leute machen. Für mich war es immer toll das zu machen. Somit habe ich ab März 2016 angefangen auch in meiner Gegend im Alltag gewisse weibliche Bekleidungsteile anzuziehen und meine Haare wachsen zu lassen. Als Erstes habe ich mit engen Damenjeans, Damensneakers, Damenpullover und Damenjacken angefangen, sowie nach kurzer Zeit auch mit Damenshirts. So um Mai 2017 war mir auch langsam klar gewesen, dass ich Transsexuell bin. Ab da habe ich auch angefangen nicht mehr darüber zu denken, was andere Denken und habe mich auch immer gefreut, wenn so Kommentare wie »du siehst von hinten wie eine Frau aus« kamen, da wurde mir klar, dass ich nun soweit bin, also als Frau leben will und ich hatte nach einem Jahr meine Haare das erste Mal wieder schneiden lassen und habe bewusst nur Frauenfrisuren gezeigt. Ab dann habe ich ohne nachzudenken Damenlingshirts, Keilpumps – ich liebe diese Schuhe neben den Ballerina -, Pumps und Ballerina angezogen. Seitdem achte ich auch immer darauf so gut wie möglich feminin auszusehen.

Leider geht dies in einem Punkt nicht so wie ich es will. Und für normale Männer wäre das kein Problem, aber für mich wäre es schlimmer, als mein männliches Geschlechtsteil zu verlieren. Es geht dabei um die schlimme Körperbehaarung, meinen schnellen Bartwuchs und mein leichter Haarausfall. Einzig sexuell hatte ich nie Probleme als Mann. Aber dafür will ich nicht leiden, denn sexuelles betrachte ich nur als Spaß und den Kinderwunsch kann man auch per Samenspende absichern lassen – denn für mich ist eine spätere eigene Familie sehr wichtig -. Denn ich merkte in den letzten 2 Jahren, wie mein Körper immer männlicher wurde und ich damit gar nicht klar komme. Und in dieser Zeit habe ich manche Frauen in der Öffentlichkeit nur bewundert, nicht wegen Liebe oder sexuelles – grins -, sondern weil optisch und körperlich genauso aussehen wollte. In dieser Zeit habe ich auch viel über das Thema Transsexuell nachgedacht. Das erste Mal fragte ich mich ob ich Transsexuell bin im Dezember 2015, da kam ich auf Androgyn (männlich/weiblich in einem), im Herbst 2016 zum zweiten Mal, wo ich mich vielleicht Transsexuell sah und zuletzt im Mai/Juni 2017, wo mir ja dann klar war, ich will als Frau leben.

Meine Salamitaktik vom Dezember 2015 hatte somit Erfolg. Indem ich mich immer mehr körperlich und stylisch feminisiert habe, wurde die Unsicherheit durch Klarheit ersetzt und geht es mir in dieser Hinsicht viel besser.

Heute kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen zurückzugehen. Meine männliche Züge hasse ich. Als Erstes werde ich zu mindestens meinen Bart im Frühling für immer weg machen lassen, wenn es finanziell geht auch ein Teil der Körperbehaarung beim Bauch und bei der Brust, damit ich schöne Kleider und Tops mit BH´s tragen kann, denn leider reagiert meine empfindliche Haut nicht gut auf das regelmäßige rasieren, ich sage nur Rasierpickel. Und ich freue mich schon, wenn ich 2018/19 schöne schulterlange Haare erreichen werde und ab ungefähr Sommer 2018 weibliche Hormone zu mir nehme, um dann einen richtigen weiblichen Körper zu erreichen, rechne aber mit wenig Brustwachstum, weshalb ich durch eine Brust-OP meine Traumgröße Cup B oder C erreichen will und am Ende um 2019 auch rechtlich spätestens eine Frau sein werde.

Nur eins bereue ich, dass ich in meiner Jugend nicht das gelebt habe, was tief in mir steckte und ich erst jetzt mein eigenes Leben lebe. Dafür werde ich jetzt anfangen.

An zwei Leute muss ich mich groß bedanken. Meiner jungen Nachbarin, die mir beim letzten Schritt meiner Erkenntnis unbewusst sehr geholfen hat und die Freundin, die ich schon seit meiner Jugend kenne, die mir immer zur Seite stand und mir immer hilft.

Ich bedanke mich auch bei meinen wichtigen Freunden und Kontakten, die mir dabei geholfen haben diesen Weg einzuschlagen, auf mein Outing positiv reagiert haben und für all ihre Unterstützung.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn andere Leute – die nun mein Outing das erste Mal lesen – auch mich unterstützen würden. Denn ich habe ein starkes Verlangen als Emily-Rose wieder unter Leute zu kommen und somit SEIN LEBEN leben zu können, denn alleine macht es nicht so zu viel Spaß und Styling, kleiden und shoppen macht ja mit mehren Leuten mehr Spaß. 😉

Übrigens poste ich seit Dezember 2016 meine feminine Outfits auf Instagram (EmilyRoseFrankT). Da kann man mehr Bilder von meiner Entwicklung bewundern und hier eine Collage meiner Entwicklung.

Was ist Transsexualität? Wer transsexuell ist, hat das Gefühl, im falschen Körper zu leben. Das biologische Geschlecht ist also ein anderes, als das empfundene oder gewünschte Geschlecht. Ein guter TV-Film über das Thema, den habe ich schon im April 2015 geschaut:

Wieso Emily-Rose? Passt gut zu mir. Amerikanisch und Emily bedeutet, sie ist impulsiv, selbstbewusst und dynamisch oder auch die Eifrige. Rose halt die Rose und optisch passt es, hoffentlich auch in vielen späteren Jahren auch noch. xD