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Kennzeichnungspflicht

Mein drittes Wahlthema: Regionale Tierhilfe endlich fördern!

In meinem knappen, aber starken Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2019 bzw. Kreistagswahl in Rhein-Hunsrück, fordere ich die Förderung der regionalen Tierhilfe und eine Kennzeichnungs- sowie Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen. In diesem Blogartikel vertiefe ich das Wahlthema.
 Regionalpolitik  

Vor zwei Tagen kam die SWR-Meldung, Beglen, die erste Kommune in Baden-Württemberg führt die Kennzeichnung und Kastration freilaufender Katzen mit einer eigenen Verordnung ein. Diese Möglichkeit gibt es in diesem Bundesland seit 2013.

Wie sieht es in meinem Bundesland Rheinland-Pfalz aus? Immerhin sollte ich ja mit Fakten auch kommen, wenn ich schon so ein Thema im Wahlkampf führe. Leider gibt das Internet dazu kaum Fakten heraus.

Stand vom März 2018, insgesamt nur drei Kommunen in Rheinland-Pfalz haben die Möglichkeit – die es seit 2015 gibt – genutzt und eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen eingeführt.

Sehr früh, seit 2016, auch in der Verbandsgemeinde Brohltal in der Osteifel und somit ein gutes Beispiel, dass meine Forderung nach einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht nicht nur die Gemeinde bestimmen kann, sondern auch andere Kommunal-Organe, wie der Verbandsgemeinderat oder Kreistag.

Ansonsten sind die zwei anderen Kommunen, Maifeld und Worms.

Rund 10.000 Katzen landen im Jahr bei Rheinland-Pfälzer Tierheime. Geschätzte Kosten von 800.000 Euro und umso wichtiger, als das Geld, das Katzenleid, dass man vermeiden könnte.

Bevor ich das dritte Wahlthema erarbeitet habe, machte ich mich bei der regionalen Tierhilfe Rhein-Hunsrück e. V. schlau bzw. befragte die Vorstandsvorsitzende. Im Mittelpunkt stand bei mir besonders das Tierwohl der Katzen, da ich ja selbst seit 20. Mai 2018 eine eigene Wohnungskatze mit Freigang habe.

So kam ich am Ende zur Meinung, es kann doch nicht sein, dass die regionale Tierhilfe einen wichtigen Teil der Zeit für Spenden eintreiben weggeht. Immerhin sind uns ja die Haustiere in den letzten Jahren sehr wichtig geworden. Besonders die Katzen und Hunde. Und genau diese beide sorgen für die meisten Kosten für die regionale Tierhilfe. Weshalb ich auch eine Kennzeichnungspflicht für Hunde einfordere.

Damit die regionale Tierhilfe Rhein-Hunsrück e. V. sich auf ihr Kernaufgabengebiet konzentrieren kann – Aufnahme, Pflege, Vermittlung und Vorbeugemaßnahmen -, muss die Tierhilfe vom Rhein-Hunsrück-Kreis 60.000 Euro jährlich erhalten.

Dies sind lächerliche 0,04 % des jährlichen Kreishaushaltes.

Das sollte uns wirklich wert sein. Immerhin sind Katzen und Hunde für uns ein sehr wichtiger Teil des Lebens geworden und für viele Menschen – wie mir – ein Mittel gegen die Einsamkeit.

Wenn Du die gleiche Meinung wie ich hast, dann unterstütze mich bitte bei meinem Wahlkampf. Vom FDP-Listenplatz 41 – als Patrick Frank, Namensverfahren läuft noch – auf 4 bis 5 zu kommen, muss ich das unmögliche schaffen. Immerhin brauche ich nur – Grins – 700 Wähler, die mir jeweils drei Kreuze geben, um in den Kreistag hereinzukommen. Wahlprogramm findest Du hier: dieser Link auswählen Übrigens habe ich nun ein Facebook-Event eröffnet, wo man auch als Nichtwähler erfährt, weshalb man mich wählen sollte, wieso die Kreispolitik auch für den Otto-Normalbürger wichtig ist und deshalb teilnehmen kann, wenn man mich wählen kann sowie gerne seine Freunde für das Event einladen.

Daher freue ich mich, wenn Du diesen Artikel bei Deinen Freunden schicken könntest bzw. zumindest auf Deinen Facebook-Account.