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Hunsrück

Buchempfehlung: »Quer durch mich: Ein biografisches Tagebuch« von Maria Martin

»Quer durch mich« – Autobiografie über sexuellen Missbrauch und den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Es berührt, geht tief ins Herz, macht betroffen, regt zugleich an, mutig den Herausforderungen des Lebens zu stellen, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Ein echtes Buch und keine erfundene Story...
quer durch mich
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»Quer durch mich« – Autobiografie über sexuellen Missbrauch und den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Es berührt, geht tief ins Herz, macht betroffen, regt zugleich an, mutig den Herausforderungen des Lebens zu stellen, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Ein echtes Buch und keine erfundene Story…

Offen und schonungslos berichtet Maria Martin in »Quer durch mich« von den Erlebnissen ihrer Kindheit und dem komplexen, überhaupt nicht geradlinigen, aber machbaren Weg der Heilung. Zwischen Therapien und Klinikaufenthalten, Depressionen, Flashbacks und Out-of Body Experiences durchlebt sie das Auf und Ab der seelischen Genesung. Sie schafft es, das Schicksal als Chance zu erkennen, um über sich selbst hinauszuwachsen. Mit ihrem mutigen Bekenntnis, ein Opfer von Gewalt geworden zu sein, bricht sie das Schweigen einer Tabuzone. Sie zeigt auf, dass Missbrauch kein Dauermakel, keine ansteckende Krankheit und erst recht kein Anlass für lebenslange Opferhaltung ist. Ihr Ziel ist es, diese auch gegenwärtig noch totgeschwiegene Thematik verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und den Opfern die Scham zu nehmen. »Noch immer ist der sexuelle Missbrauch eines der größten Verbrechen unserer Zeit«, so Maria Martin. Den gelte es aktiv zu bekämpfen und den Spielraum der Täter einzuschränken. Prophylaxe sei nur auf diesem Wege möglich. Zahlreiche positive Bewertungen samt Feedback auf Amazon zeigen, dass die Autorin mit ihrer Bereitschaft, offen über dieses sensible Thema zu schreiben, bereits vielen betroffenen Menschen helfen konnte.

Für die Autorin ist das Schreiben eine ideale Auseinandersetzung mit sich selbst, eine Form der Konfrontations-Therapie, in der Verdrängtes, aber nicht Verarbeitetes noch mal durchlebt werde. Entsprechend ihrem Motto »Schreiben heilt die Seele der Menschen« könne dadurch die Heilung vorsichtig beginnen und sich die Seele der Menschen für Neues öffnen. Zumal sie während der Trauma-Therapie zunächst nicht reden konnte, wurde sie von ihrer Therapeutin ermutigt, alles zu Papier zu bringen. Erst ein leeres Blatt, dann einzelne Wörter, dann Sätze. Auf diese Weise entstand aus dem einstigen Hilfsmittel der seelischen Genesung ein komplettes Buch. Die Vorstellung, dass aus dem Schlimmen, was ihr passiert war, etwas Positives entstehen müsse, lies die Idee reifen, das Werk zu veröffentlichen und somit ihre Erlebnisse der Allgemeinheit unmittelbar vor Augen zu führen: einerseits als aufrüttelnde Mahnung, andererseits als hoffnungsweisendes und heilendes Beispiel.

Eine kleine Auswahl der 76 Rezensionen auf Amazon, sagt alles über das Werk »Quer durch mich« aus.

Rezension 1: »Ich habe die Biografie innerhalb von zwei Stunden durchgelesen. Sehr fesselnd und unglaublich und ich bin sehr gerührt gewesen was die Autorin durchlitten hatte. Dennoch hat sie es geschafft ein toller Mensch zu sein und soll anderen Frauen die selbes erlebt haben Mut geben.«

Rezension 2: »Dieses Buch kann man nicht mehr zur Seite legen, wenn man erst angefangen hat zu lesen….es hat mich sehr berührt und ist mir tief ins Herz gegangen. Es macht betroffen und zugleich regt es an, sich mutig den Herausforderungen des Lebens zu stellen, nicht aufzugeben und zu kämpfen. Man spürt dieses Buch ist echt, es ist keine Story, sondern all das ist ihr tatsächlich so widerfahren. Ich wünsche Maria Martin sehr, dass sie es schafft und ihr Mut und ihre Anstrengungen mit einem gefühlvollen, glücklichen Leben belohnt werden.«

Rezension 3: »Ihr Buch hat mich sehr bewegt – teilweise sogar so aufgewühlt, dass Tränen kamen. Mit der Veröffentlichung Ihres Tagebuches haben Sie viel Mut und Stärke bewiesen. Sein Innerstes nach außen kehren und nicht nur seiner besten Freundin im Geheimen erzählen, sondern der ganzen “ Welt“ darlegen – da gehört einiges dazu.

Ich habe auch einen Bekannten, der es sich nicht anmerken lässt, wenn es ihm schlecht geht, aber Sie scheinen ein Meister darin zu sein.

Ich glaube, nur Wenige können nachempfinden, was Sie durchgemacht haben und wie Sie jahrzehntelang darunter gelitten haben. Viele wären daran zerbrochen – aber Sie scheinen, mit Hilfe von Therapeuten und dem Schreiben dieses Tagebuches, auf dem besten Wege zu sein, das Erlebte anzunehmen, auf sich wirken zu lassen, es zu verarbeiten, anzunehmen und zu lernen damit umzugehen. Ich wünsche Ihnen, daß sich Ihre Ziele und Träume erfüllen mögen.«

Erhältlich ist das E-Book unter anderem bei Novelsquare, Amazon, Weltbild und auf vielen weiteren Onlineshops.

Link Amazon: http://www.amazon.de/Quer-durch-mich-biografisches-Tagebuch-ebook/dp/B014Q0DAJM/

Link Novelsquare: http://www.novelsquare.de/shop/quer-durch-mich-ein-biografisches-tagebuch/

Stellungnahme: Parteiaustritt aus der SPD und Eintritt in die FDP

Meine Stellungnahme, wieso ich aus der SPD austrete und in die FDP eintrete. Kurz gesagt, ich handle nach meinen Prinzipien und Werten.
Parteiwechsel spd zur fdp
 Etwas Privates  

Meine Stellungnahme, wieso ich aus der SPD austrete und in die FDP eintrete. Kurz gesagt, ich handle nach meinen Prinzipien und Werten.

Schon seit längerer Zeit bin ich mit der Leistung der SPD im Bund sehr unzufrieden. Die Rente ist nun ab 63 Jahren möglich, auf Kosten der Jungen. Ich persönlich habe seitdem nun endgültig dem Glauben und das Vertrauen an das Rentensystem verloren. Im Prinzip kann man sich nur absichern, wenn man z.B. erfolgreich ein Unternehmen aufbaut, aber was ist mit den ganzen Arbeiter? Hier kann der Staat langfristig nicht helfen, auch, weil immer mehr Rentner folgen und immer weniger in das Rentensystem einzahlen. Mein Problem ist also die Finanzierung des Rentensystem und nicht unbedingt, das frühere Rentenalter. Besser würde ich sogar eine flexible Rente finden.

Die SPD regiert mit der CDU mit einer ¾ Mehrheit im Bund und wo bleiben die neuen wichtigen Reformen im Bund? Keine in Sicht. Die SPD will die Solidaritätsabgabe behalten, obwohl bei der Einführung bewusst gesagt wurde, dass diese nur zeitlich begrenzt sei. Und halten sich die Politiker daran? Nein, nicht jeder. Immer mehr geht es darum, wie der Staat mehr Geld von Bürger und Unternehmer holen kann. Auch ist schon länger eine große Reform im Steuersystem nötig, auch hier soll alles bei Status quo bleiben. Und besonders Status quo scheint in der großen Koalition sehr beliebt zu sein, was mich ja sehr nervt. In der Schweiz ist sowas nicht mal möglich, weil die Gesetze und Wähler das nicht möglich machen.

Und mit den Bürgerrechten scheint man in der SPD keinen großen Wert zu legen. Wer der große Kritiker der BND-Affäre ist, der muss auch dabei glaubwürdig sein. Wer aber im gleichen Moment die Vorratsspeicherung durchsetzen will, da fühle ich mich als Ex-Mitglied und Bürger nur noch verarscht. Sorry, aber die Vorratsspeicherung passt erstens nicht für einen demokratischen Rechtsstaat und nicht zu sozialdemokratischen Werten, die sogar bei mir zusammengefasst in der Wohnung an der Wand hängen.

»Diejenigen, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgeben, werden am Ende keines von beiden haben« – Benjamin Franklin.

Auch vermisse ich die Umsetzung der beschlossenen (im Koalitionsvertrag) Verbesserung von der Förderung von neuen Unternehmen – auch als Startups bekannt. Auch bezüglich Crowdfunding und Crowdinvesting wurde noch im letzten Moment noch ein großer Schaden durch die Crowdfunding-Anbieter verhindert. Obwohl die Bundesregierung hier Crowdfunding in Deutschland mehr fördern will. Als Geschäftsführer von Nextbookup Crowdfunding-Verlag UG sehe ich hier einen sehr dringenden Handlungsbedarf. Das werden bestimmt auch andere – wie dem deutschen führenden Crowdfunding-Anbieter Startnext sehen.

Ich nenne mal paar Beispiele, wie wieder in Deutschland mehr Unternehmen gegründet werden. Eine unbürokratische Gründungsmöglichkeit u.a. von Kapitalgesellschaften, am besten über das Internet, sorry aber leben im Jahr 2015 und nicht im Jahr 1995! Heute ist das möglich, wenn es nur ein Wille dafür auch gäbe. Auch empfinde ich es an eine Frechheit, dass eine gemeinnützige Unternehmergesellschaft locker 800 Euro und eine normale Unternehmergesellschaft 300 Euro an Gründungskosten kostet. Und das nennt man dann noch günstig. Ich kann da nur noch den Kopf schütteln. In USA ist es schon jetzt einfacher und kostengünstiger ein Unternehmen zu gründen. Und dort ist die Gründungskultur auch perfekt oder besser gesagt gibt es auch. In Deutschland ist man schon untern durch, wenn man nur einmal scheitert und unbürokratische Förderung? Keine in Sicht und genau das kotzt mich als Jungunternehmer enorm auf. Immerhin will ich in Deutschland – in der ländlichen Region Hunsrück – ein Unternehmern aufbauen, um nicht nur eine innovative Geschäftsidee umzusetzen, sondern auch langfristig weitere gute bezahlte Arbeitsplätze aufbauen. Aber mit der deutschen Einstellung macht man mir nur Probleme und sorgt nur dafür, dass ich viel länger brauche. Bestimmt gibt es auch Jungunternehmer, die deshalb schon aufgegeben haben. Mal ehrlich, Deutschland kann sich das nicht leisten. Die größten Startups kommen fast nur noch aus USA. Apple, Google, Facebook, Twitter und bald nun auch Netflix, Tesla und SpaceX. Sollten wir nicht langsam wach werden und handeln?

Und nun komme ich zu den wichtigsten Punkt, was ich in der SPD vor Ort oder im Bund sehr oft spüre:

  • Die Angst vor Neues
  • Die Angst vor Technologien
  • Die Angst vor Änderungen im Arbeitsmarkt (u.a. Uber, Startups)
  • Die Angst vor Änderungen in der Industrie (u.a. Uber, Onlinehandel und Tesla)
  • Bestandsschutzwahrung
  • Status Quo, statt langfristige Politik
  • Skepsis vor Veränderungen
  • Angst vor Risiken und Veränderungen
  • Fehlende Mentalität für die Sicht eines Unternehmers (Bürokratie, Förderung usw)
  • Fehlende klare Politik (Bund)
  • Die Angst vor US-Unternehmen (Tesla, Google, Facebook, Uber usw…)
  • Mauer gegen den Wandel (Bund)
  • Mehr Bürokratie und Gesetze statt mehr Bürgerverantwortung (Bund)

Das alles findet man in der SPD oft, ob auf Bundesebene oder vor Ort. Ich komme mit meinen modernen Visionen im Prinzip seit ein Jahr nicht mehr weiter. Sobald diese dann noch was mit neuen Technologien oder mit Veränderungen zu tun haben, hört nur eine Minderheit zu. Aktiv werde ich in der SPD nicht unterstützt und an ihre Werte hält sich die SPD auch nicht. Sehe in meinen Artikel: Die Vorratsdatenspeicherung kriminalisiert 82 Millionen Bürger!

Bei der letzten Stadtratssitzung kam dann das schlimmste von der SPD. Die SPD-Fraktion wollte als einzige Fraktion (von vier) die Steuer erheblich erhöhen. Dadurch konnte man gut sehen, wie kurzfristig und ideenlos die SPD denkt. Was mir schon länger ein Dorn im Auge ist. Denn statt endlich gezielt Unternehmen anzuwerben, den Wirtschaftsstandort mit den Kirchberger-Vorteilen zu bewerben und daher endlich eine langfristige Stadtentwicklungspolitik zu machen – was ich seit einiger Zeit versuche in der SPD klar zu machen, aber leider komme ich einfach nicht durch und werde ich nicht ernst genommen.

Seitdem mache ich mir Gedanken, ob ich nicht in der falschen Partei bin.

Und vor kurzen ist mir dann die FDP aufgefallen, habe mir dann die Partei genauer angeschaut und habe mir die Rede von Christian Lindner angeschaut. In sehr vielen Punkten, sehe ich es auch so. Endlich hat sich die FDP reformiert und genau in diese Richtung, die mir auch noch gefällt. Und nach einer kurzen Nachdenkzeit, wusste ich, in welcher Partei ich eintreten muss. In die FDP. Nur hier werde ich als Sozialliberaler erfolgreich sein. Hier bin ich mit meinen Visionen besser aufgehoben. Und hier versteht man meine Sorgen als Bürger und Jungunternehmer. Hier gilt noch, mehr Bürger, weniger Staat. Nicht ohne Grund bin ich ein sehr größer Fan von der Schweiz. Und dort schätzt man noch den Liberalismus.

Update 18.05.15, 14:33: Weitere Gründe für den Parteiwechsel von der SPD zur FDP ist die nach meiner Auffassung, die fehlende Wirtschaftskompetenz und Mentalität für eine langfristige und gute Stadtentwicklungs- und Bürgerpolitik (Bürgerhaushalt von der SPD Kirchberg abgelehnt und meine Forderung: Eine andere Stadtpolitik für Kirchberg) in der SPD Kirchberg, sowie die blinde Gefolgschaft der SPD-Stadtratsfraktion für den CDU-Bürgermeister Udo Kunz (berühmt für seine Tatsachen-Verdrehungen, um seine Meinung als Beschluss auch hinzukommen) und auf SPD Bundesebene die fehlende aktive Unterstützung/Förderung (keine/weniger Bürokratie, einfache Förderung mit Startgeld ohne Sicherheitsbedingungen) für Startups, sowie der fehlende Weitblick in solchen Themen.

Um es mal deutlich zu werden, bei neuen Unternehmen zählt am Ende die praktische Politik und nicht die schönen Reden/Vorträge von Politiker, die keine Erfahrungen in Unternehmensgründungen verfügen und im schlimmsten Fall nach dem Studieren in der Partei Karriere machen. Diese Menschen machen später Politik. Solche Politik muss endlich ein Ende haben.

Auch die Koalition mit den Grünen im rheinland-pfälzischen Landtag ist mir ein Dorn im Auge, da ich als Hunsrücker Bürger und Jungunternehmer in den Grünen eine wirtschaftsfeindliche Einstellung öfter bemerken muss, sehe Flughafen Hahn und Hochmoselübergang. Als Beisitzer im Vorstand von Bürger für den Zivilflughafen Hahn e.V. kann ich diese Tatsache nicht einfach hinnehmen, wenn ich sehen muss, wie man in Hamburg nicht mit der FDP eine Koalition eingeht. Aber genau das ist mein Ziel für die Landtagswahl 2016, eine sozialliberale Koalition in Rheinland-Pfalz. Nur so ist eine gute Wirtschaftspolitik möglich.

Ich empfehle jedem die Rede von Christian Lindner anzuschauen, dann versteht ihr mich besser:

Leitartikel: Die Verantwortung der Politiker UND Bürger!

Bürger setzen sich für das Heimathaus ein und werden am Ende als Wutbürger beschimpft, aber stimmt dies? Wer ist eigentlich für das Versagen der Kirchberger Stadtpolitik verantwortlich? Wer trägt noch Verantwortung und denkt nicht für sich oder an die Partei?
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 Gesellschaftsthemen  

Bürger setzen sich für das Heimathaus ein und werden am Ende als Wutbürger beschimpft, aber stimmt dies? Wer ist eigentlich für das Versagen der Kirchberger Stadtpolitik verantwortlich? Wer trägt noch Verantwortung und denkt nicht für sich oder an die Partei?

In einem Kommentar von meinen Artikel „Heimathaus abreißen? Es reicht langsam!“, den ich vor 2 Monaten geschrieben habe, wurde von jemanden das Wort Wutbürger als Bezeichnung für die Befürworter des Heimathauses genutzt. Damals habe ich darauf nicht so geachtet, aber durch eine private Unterhaltung wurde darauf hingewiesen.

Aus diesen Grund habe ich entschieden, mal genauer darauf einzugehen. Denn Wutbürger soll eine Gruppe negative abstempeln, aber ist dies beim Thema Heimathaus überhaupt berechtigt?

Aus vielen Gründen ist diese Behauptung nicht berechtigt, denn wer als Bürger in einer Kommune lebt, trägt auch seine eigene Verantwortung für die Politik von Kirchberg. Angefangen damit, wenn man in der Kommunalwahl wählt und hört damit auf, wie lange man schlechte Politik zulässt. Wer eine schlechte Politik nicht stoppt und auch keine Interesse zeigt, dem ist es dann auch nicht berechtigt, eine Gruppe abzustempeln, die das richtige tut, nämlich Schaden der ganzen Gemeinschaft abzuwenden. Auch bringt es nichts, wenn man positive Beispiele nennt, aber selbst den Arsch nicht hoch bekommt, um mal in seiner eigenen Stadt gute positive Beispiele zu erreichen.

Auch bezüglich dem Heimathaus stimmt die Aussage nicht, dass dafür kein Geld da ist. Mindestens 3 Millionen Euro Rücklagen verfügt die Stadt Kirchberg, die man lieber für ein Industriegebiet ausgeben will, obwohl für dieses Vorhaben keine vernünftige Planung existiert und wahrscheinlich erst in 10 Jahren ein großes neues Industriegebiet entstehen wird. Und da Rücklagen einer Stadt nichts bringen, um vorwärts zu kommen, sollte man das Geld lieber investieren, um einige Probleme zu lösen. Und deshalb lagen die Befürworter des Heimathauses genau richtig, dass man es nicht abreißen kann. Schon alleine, weil die Stadt mehr im Tourismus machen sollte und nicht weniger. Mehr zu diesen Thema und allgemein zum Thema bessere Stadtpolitik auf: „Eine andere Stadtpolitik für Kirchberg – das auch den Namen verdient!

Die schlimmste Behauptung ist aber, dass die angeblichen Wutbürger bei der vorletzten Stadtratssitzung sich verbal ausgelassen haben und dann noch behauptet wird, dass sie nicht mal wissen, um was es geht und dass es bei der Stadt Kirchberg nur begrenzte Möglichkeiten gibt, sagt mehr die Unwahrheit als die Wahrheit.

Denn heute würde ich die Befürworter noch positiver sehen. Wer bei der Gründung des Vereins „Heimat zuHaus in Kirchberg“ dabei war, konnte erleben, wie kreativ man war, wieder leben ins Heimathaus zu bringen. Sollte man nicht das schätzen? Wer macht sich heute noch Mühe, etwas für die Gemeinschaft zu machen? Die Antwort, extrem wenige Leute und die meisten schieben lieber den schwarzen Peter den anderen Leuten.

Wie z.B., dass Elsen als Vorbürgermeister das Sagen in Kirchberg hatte und nichts wegen dem Heimathaus getan hat. Aber das ist auch scheinheilig, denn verantwortlich ist der Stadtrat, der entscheidet, was passiert. Und dies setzt dann ein Bürgermeister um. Gab es einen Beschluss für eine Sanierung mit richtigen Umsetzungskonzept? Nein, also gab es auch keine Möglichkeit als Bürgermeister zu handeln. Selbst die ADD war damals gegen die Sanierung des Heimathauses mit den hohen Summen, weshalb andere Kostenvorschläge versucht wurden und dann kam leider die 750-Jahr-Feier dazwischen und schon war Elsen nicht mehr im Amt. Er konnte also wegen dem Heimathaus nichts.

Und nach meiner Meinung, sind die Leute die Schuldigen für das Versagen der Politik, die jedem den schwarzen Peter schieben, aber selbst nichts machen. Denn als Bürger hat man neben seinen Rechten auch Pflichten. Und nach meiner Auffassung gehört dazu, wenn es in der Politik nicht gut läuft, mal Klartext zu reden und dann zu handeln.

Und in Kirchberg läuft es in der Politik nicht zu rund. Einige im Stadtrat verfolgen ihre eigene Interessen oder machen Politik nach Parteiideologie oder Politik nach ihrer Meinung, statt nach Faktenlage. Leider trifft dies nicht nur einigen im Stadtrat zu, sondern auch der Bürgermeister. Denn besonders er ist dafür berühmt, wenn er zu einem Thema eine Meinung gebildet hat, dass er sich nicht mehr bewegt und dann noch bewusst die Tatsachen verdreht, um dann seinen gewünschten Beschluss durchzuboxen. Wenn es da nur um gute, nachhaltige und langfristige Politik vom Bürgermeister gehen würde, könnte man noch ein Auge zudrücken. Aber hier ist er genauso schlimm, wie einige im Stadtrat, die Politik nicht für unsere aktuelle und nächste Generation machen, sondern Politik aus alten Zeiten.

Gutes Beispiel war der FWG-Antrag für ein neues Neubaugebiets (In den Gärten 2). Nur weil der Antrag von der FWG kommt und ein FWG-Ratsmitglied davon noch betroffen ist, hat der Antrag am Ende keine Chance. Sachlich gesehen hatte die FWG-Fraktion total richtig gehabt, dass in Kirchberg ein neues Neubaugebiet in wenigen Jahren stehen muss, wenn Kirchberg noch Bauplätze für Neubürger anbieten will. Aber nein, dass interessiert dem Bürgermeister nicht, denn ihm sind die Fakten egal, da er eine Meinung dazu hat und das macht er gegenüber dem FWG-Ratsmitglied noch klar. Verdreht dabei er die Fakten und versucht das FWG-Ratsmitglied zu lange durcheinander zu machen, bis er endlich sein Ziel erreicht, genug Leute gegen den Antrag zu bekommen. Und noch mal, sachlich ist der FWG-Antrag sehr berechtigt, aber da der Bürgermeister eine andere Meinung hat und sich nicht für die Tatsachen interessiert, ist er gegen den FWG-Antrag. Und wer ist dann noch so blöd und stimmt gegen den Antrag? Genau, die ganze SPD-Fraktion und die halbe CDU-Fraktion.

Ohne die SPD, wäre der Bürgermeister schon längst weg. Aber man wundert sich, wieso die SPD es in Kirchberg schwer hat. Vielleicht, weil man den Bürgermeister blind unterstützt, obwohl er Politik nach seiner Meinung betreibt, statt sachbezogene Politik. Ein guter Bürgermeister weiß, wie gute Politik gemacht wird und kann den Stadtrat gut in die richtige Richtung bringen, damit eine zukunftsorientierte Politik erreicht wird.

Das Problem ist also der Bürgermeister, sowie ein Teil des Stadtrates, die blind dem Bürgermeister folgen und dabei die sachliche Politik vergessen. Wo bleibt daher die Verantwortung des Stadtrates, endlich was zu unternehmen? Und wann erkennt die SPD ihre Verantwortung dem Bürgermeister nicht blind zu folgen? Und wieso findet wegen dem Stadtentwicklungskonzept kein Bürgerdialog statt? Fürchtet man sich vor der eigenen Verantwortung, wenn der Bürger mal wach wird? Oder wann

Ich finde, da muss noch viel passieren! Und jeder sollte bei sich selbst beginnen! Ich selbst werde meinen Teil dazu beitragen und ab Mai das Webprojekt „Deine Stadt kirchberg“ starten, mit dem Ziel, Veränderungen zu anzustoßen!

Lehrreiche Stadtratssitzung – Darf man noch (aus)diskutieren?

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, was man im Rat versteht Punkte abzuarbeiten. Statt richtig zu diskutieren, war kurz was sagen erlaubt. Darf man noch (aus)diskutieren?
 Regionalpolitik  

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, was man im Rat versteht Punkte abzuarbeiten. Statt richtig zu diskutieren, war kurz was sagen erlaubt. Darf man noch (aus)diskutieren?

Wir haben den 15. April, sowie ein schönes Wetter und bei dieser Wetterlage rechnet man kurz vor der Ratssitzung nicht, dass es ganz anders kommt. Okay, die Tagesordnung hat es vielleicht in sich, nämlich insgesamt 10 Punkte für nur eine öffentliche Sitzung mit vielen wichtigen Themen.

Nachdem alle Ratsmitglieder da sind, fängt der Bürgermeister Kunz wie üblich mit der Standard-Ansprache an, das rechtzeitig eingeladen wurde und ob alle mit den Tagespunkten zufrieden sind? Es kommt kein Widerspruch vom Rat und daher beginnt die Sitzung. Als erstes steht die Einwohnerfragestunde an. Keiner will was fragen, auch kein Wunder dabei, wenn keine Fragen erlaubt sind, die sich mit den Tagespunkten beziehen und der Bürgermeister hat auch bei dieser Sitzung darauf hingewiesen. Während ich das vom Bürgermeister höre, habe ich nur ein Gedanke dafür. Wie schön demokratisch diese Art. Und ich dachte nur, dann kann ich es doch direkt lassen und spare mir den hohen Bluthochdruck. In den weiteren Verlauf der Stadtratssitzung wird dies das Geringste sein, es wird nämlich noch besser.

Auch ich wollte den Bürgermeister UND dem Stadtrat Fragen über die Stadtentwicklungspolitik stellen. Aber aus der Vergangenheit wusste ich nur zu gut, wie das am Ende aussieht. Denn eigentlich könnte man erwarten, dass man als Bürger und manchmal auch als Ratsmitglied mitreden darf. Aber leider ist das nur im Traum der Fall. Später in der Sitzung, wird dies ein Ratsmitglied spüren, wenn man nicht aussprechen darf. Es war also kein Wunder, dass ich kein Bock hatte mir dies anzutun. Bei einer anderen Ratssitzung hatte der Bürgermeister unbewusst einmal den Bürger als Nichts-Ratsmitglied genannt und damit ausversehentlich gezeigt, wie Recht viele haben, wie sich der Bürgermeister negative benehmt. Hier mein Artikel zu diesem Thema: Eine andere Stadtpolitik für Kirchberg – das auch den Namen verdient!

Beim Tagesordnungspunkt „Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2015“ geht es nun um unsere liebe Steuer. Die SPD-Fraktion begeht hier einen großen Fehler. Denn statt – wie der Hauptausschuss empfehlt – die Grundsteuer B und Gewerbesteuer von 365 Punkte auf 385 Punkte zu erhöhen, wollte die SPD als einzige Fraktion 400 Punkte. Und sogar 410 Punkte wurden schon in Betracht gezogen. Und es wird noch viel besser. Die Grundsteuer A wollte man ernsthaft von 320 Punkte auf 350 Punkte erhöhen. Als hätte es die Kirchberger Landwirtschaft nicht schwer genug. Wieso sehe ich es als SPD-Vorstandsmitglied anders, als die SPD-Fraktion? Dazu habe ich einen Extra-Artikel gemacht: Lehrreiche Stadtratssitzung: Die SPD braucht eine langfristige Politik!

Einem im Rat wird das auch nun zu viel. Aus der CDU-Fraktion fragt der Ochs, ob man ihn nicht helfen kann, dass Plakat mit ihm festzuhalten. Es ist ein großes Plakat. Drauf sieht man viele Häuser, die in Kirchberg leer sind und auch verkauft werden. Leidenschaftlich redet er, fängt damit an, wie sein Sohn über die Stadt Kirchberg denkt, aber jetzt kommt es. Der Bürgermeister Kunz tut es wieder, er unterbricht ihn beim Reden. Ich koche gerade vor Wut, ich denke gerade, was soll dieser Mist vom Bürgermeister. Ich werde sogar laut, ich kann das Verhalten vom Bürgermeister gerade nicht mehr hinnehmen. Ich weiß nicht, ob ich richtig laut war. Ich glaube, die neben mir haben was gesagt. Ich glaube, ich sagte sogar was, wieso ich mich gerade enorm aufrege. Denn Ochs hat Recht und wird zu Unrecht vom Bürgermeister nicht korrekt behandelt.

Aber auch der Ochs als Ratsmitglied regt sich zu Recht auf. Er beschwert sich, dass man nicht mehr richtig ausdiskutieren kann. Der Bürgermeister sagt, die SPD-Fraktion war doch nicht damit zu Ende ihren Antrag zu formulieren. Denn der Ochs hatte danach sofort reagiert, aber der Ochs hat mit seiner Argumente voll Recht. Dann formuliert die SPD ihren Antrag zu Ende und dann redet der Ochs weiter. Er ist mit seinen Sohn gemeinsam bei einem Wochenende in eine andere Stadt gefahren. Der Sohn wollte seinen Vater den Unterschied zwischen Kirchberg und einer anderen Stadt zeigen und hatte damit wohl auch Erfolg. Danach hat er Bilder von den leeren Häusern gemacht und sagt, dass die Stadt nichts für die Attraktivität der Innenstadt, der Neuansiedlung von neuen Unternehmen und Förderungen von Jungunternehmer macht. Und gebe ihm ganz Recht, in diesen Punkten versagt die Stadt ganz. Mehr zu diesen Thema in: Lehrreiche Stadtratssitzung – Wo bleibt die Wirtschaftsförderung?

Auch beim anderen Tagespunkt zu „Sanierung der Stadthalle“ gibt Ochs den kompetenten Vorschlag, weitere Experten für die Sanierung einzuholen. Es ging ihm um ein konzeptionelles vorgehen, aber nun hat der Bürgermeister irgendwie ein Problem damit und will lieber ganz schnell einen die Sanierung der Stadthalle beschließen und setzt dabei auch seine Meinung durch. Dazu mein Extra-Artikel: Lehrreiche Stadtratssitzung – Wann endet der planlose Wahnsinn?

Wir kommen langsam zum Ende. Tagespunkt neun, das Stadtentwicklungskonzept. Endlich, der letzte Tagespunkt, ob beim Schreiben von diesen Artikel oder damals bei der Sitzung. Es geht nun um den Antrag der FWG-Fraktion für ein neues Neubaugebiet, nämlich „In den Gärten 2“. Aber das ist wohl nicht wichtig, da der Bürgermeister eine andere Meinung hat. Wird dann klar, als er so macht, als wüsste er nicht, welche die richtige Karte wäre und danach merke ich noch, wie er bewusst die Fakten verdreht und noch Behauptungen gegen FWG-Ratsmitglied Elsen stellt, was fast oder vielleicht schon Rufmord ist. Am Ende hat der Bürgermeister damit Erfolg und ist wird kein neues Neubaugebiet entstehen, obwohl fast keine Baugrundstücke da sind. Daher habe ich dazu einen Extra-Artikel geschrieben: Lehrreiche Stadtratssitzung – Fehlende Stadtentwicklung in Kürze?

Ich habe es ehrlich gesagt, langsam Leid mit dieser Art. Ich kann es gut verstehen, wenn man als Mensch unbewusst Fehler macht. Ich habe schon Fehler gemacht und werde auch in Zukunft Fehler machen. Es ist auch in Ordnung, dass wir Fehler begehen, denn wir lernen daraus. Aber was ich nicht akzeptieren kann, wenn man bewusst Fehler begeht und auch nicht daraus lernen will, sondern immer damit weitermacht. Ich bin alt und erfahren genug, um zu wissen, wie man als Erwachender mit anderen redet. Wie man eine konstruktive Kritik stellt, mit dem Ziel einer Besserung. Aber besonders der Bürgermeister nutzt die bewusste Tatsachen-Verdrehung, um seine eigene Meinung durchzuboxen und schreckt vor nichts.

Vielleicht ist der Zeitpunkt gekommen, dass damit endlich Schluss sein muss? Vielleicht müsse einige Mal was unternehmen? Ah ja, ich vergas, dass ist bestimmt nur im Traum so, dass solche Leute ihre gerechte Antworten erhalten oder vielleicht doch nicht…

Lehrreiche Stadtratssitzung – Die SPD braucht eine langfristige Politik!

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, wie ideenlos die SPD-Fraktion das Problem Haushaltslücke anpackte. Statt unkonventionelle und langfristige Lösungen, kam die billigste Lösung: Eine hohe Steuererhöhung. Die SPD braucht eine langfristige Politik!
 Regionalpolitik  

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, wie ideenlos die SPD-Fraktion das Problem Haushaltslücke anpackte. Statt unkonventionelle und langfristige Lösungen, kam die billigste Lösung: Eine hohe Steuererhöhung. Die SPD braucht eine langfristige Politik!

Was ist mein Problem, dass die SPD-Fraktion die Steuer erheblich erhöhen wollte? Die kurzfristige und ideenlose Denkweise der SPD-Fraktion ist mir ein Dorn im Auge. Denn statt endlich gezielt Unternehmen anzuwerben, den Wirtschaftsstandort mit den Kirchberger-Vorteilen zu bewerben und daher endlich eine langfristige Stadtentwicklungspolitik zu machen – was ich seit einiger Zeit versuche in der SPD klar zumachen, aber leider komme ich einfach nicht durch und werde teilweise nicht ernst genommen.

Ich gehöre wohl zur einer aussterbenden Art in der SPD, die zum Punkt Steuererhöhung eine ganz andere Meinung hat. Nicht, weil ich selbst Jungunternehmer bei Nextbookup bin, sondern weil ich eher sozial-liberal denke und eine langfristige Politik statt eine kurzfristige Politik im Sinn habe. Und den Leuten, die nun sorgen, dass ich nur an Gewinn denke, sollen sich mal schauen, dass ich nicht dazu gehöre, sondern eher zu den Unternehmer mit innovativen und sozialen Geschäftsideen.

Ich habe in den letzten SPD Vorstandstreffen immer versucht, deutlich zu machen, dass die Stadtentwicklungspolitik wichtig ist und auch aus mehreren Bausteinen besteht. Wer also ein neues Verkehrskonzept will, der muss auch die anderen Bausteinen einer Stadtentwicklungspolitik bedenken.

Leider wird immer nur die aktuelle Probleme wahrgenommen und oft als Einzelproblem wahrgenommen, weshalb dann die Lösungen die falschen sind. Zum Beispiel, dass der Haushalt ein Minus ausweißt, wir aber noch fast 3 Millionen Rücklagen besetzen und zu den wenigen Kommunen gehören, die keine Schulden haben und nun die Steuern erhöhen wollen. Also mit den Rücklagen wäre Zeit genug da, um das Haushaltminus durch langfristige Lösungen wieder zu korrigieren. Dazu passt der folgende Artikel: Eine andere Stadtpolitik für Kirchberg – das auch den Namen verdient!

Lehrreiche Stadtratssitzung – Wo bleibt die Wirtschaftsförderung?

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, wie ein Teil des Rates und Bürgermeister die Wirtschaftsförderung glatt missachten. Wo bleibt die Wirtschaftsförderung?
 Regionalpolitik  

Wer bei der letzten Kirchberger Stadtratssitzung dabei war, erlebte, wie ein Teil des Rates und Bürgermeister die Wirtschaftsförderung glatt missachten. Wo bleibt die Wirtschaftsförderung?

Es gibt nämlich von der Stadt eine Existenzförderung als Kredit für neue Einzelhändler und Existenzgründer in der Fußgängerzone, die aber so gut wie nicht bekannt ist und auch nicht beworben wird. Am Samstag erfuhr ich von einer Unternehmerin, dass sie im Januar 2013 einen Antrag darauf stellte und bis heute keinen Bescheid erhielt.

Ich frage mich auch gerade, warum nur Einzelhändler und Existenzgründer in der Fußgängerzone? Darf ich als Jungunternehmer eines Buchverlages nicht davon profitieren, dass ich in Kirchberg das Unternehmen aufbaue? Wie viel Wertschätzung ich durch die Stadt als Unternehmensgründer erhalte, dass ich als Kirchberger lieber in Kirchberg das Unternehmen aufbaue, statt in Kastellaun oder Simmern, was unternehmerisch eher sinnvoll ist.

Mal ein Vergleich habe ich Simmern genommen. Dort liegt die Gewerbesteuer – wie auch in Kastellaun – bei 365 Punkte, die Grundsteuer A liegt sogar nur bei 300 Punkte und die Grundsteuer B auch bei nur 365 Punkte. Einige wissen ja, dass die Kreisstadt schnell wächst und das mit Neubaugebieten und großen Industriegebiete. Hm… könnte es nicht sein, dass neben dem Titel als Kreisstadt auch die Steuerpolitik ein Grund ist? Und was wäre passiert, wenn man die geplante Erhöhung der SPD auch angenommen hätte? Dann wäre es mit dem wachsen in Kirchberg ein Ende. Denn welches Unternehmen ist so doof und nehmen dann Kirchberg als seinen neuen Firmensitz, wenn man in Kastellaun oder Simmern genauso gut bedient ist, aber weniger Steuern zahlt? Die Antwort spare ich ihnen, ich denke, sie kennen diese Antwort. Das gleiche kann man auch für neue Familienhäuser sagen, sowie für neue potentiale Investoren für die Innenstadt oder Mietwohnungen. Und als hätten wir mit der Innenstadt nicht genug Probleme.

Man wird also toll belohnt, dass man seiner Heimatstadt auch als Unternehmer treu bleiben will. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir in Kirchberg endlich einen anderen Blickwinkel für unsere regionalen Unternehmen gewinnen und mal aktiv diese auch politisch fördern. Ich erinnere wieder daran, ich bin kein CDU- oder FDP-Mitglied, sondern nur ein junger Mensch, der in Kirchberg schlechte Erfahrungen in diesen Bereich gesammelt und gehört hat.