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Geschlechtsänderung

Zurzeit ist es alles andere als einfach, …

Den Namens- und Geschlechtseintrag ändern, die Bart-Entfernung in den nächsten Monaten umsetzen, den beruflichen Wiedereinstieg nach einer langen Krankschreibung voranbringen sowie mehr an meiner Gesundheit arbeiten, als Kandidatin für die Kreistagswahl im Mai 2019 kandidieren, …
 Etwas Privates  

Langsam kommt alles in Fahrt. Was mich betrifft, befindet sich die Depression endlich nachhaltig unter Kontrolle. Sogar meine Antidepressiva-Tabletten wurde beim letzten Facharzt-Termin von 40 mg auf 30 mg reduziert. Auch mein Schlaf ist endlich regelmäßig geworden. Denn das funktionierte bis Dezember noch nicht wirklich. Jedoch schlafe ich momentan noch zu lange, vor allem das einschlafen fällt mir schwer. Aber immerhin schaffe ich es, wenn auch in kleinen Schritten, früher aus dem Bett zu kommen. Das Körpergewicht dagegen gilt immer noch als mein persönliches Minenfeld. Vor der Depression im Jahr 2015, waren es zarte 59 kg Körpergewicht. Durch die Depression und meiner Antidepressiva-Tabletten seit Ende 2017, wurden daraus 77 kg und somit 18 kg mehr in 3 Jahren!
Es hätten noch mehr werden können, die Waage zeigte vor zwei Wochen fast 78 kg. Die Antidepressiva-Tabletten, Depression und Anpassungsstörung haben alles getan, um sich falsch zu ernähren. Meine Lust auf Essen, vor allem Süßes und mangelnde Bewegung, plus die hohe Tabletten-Dosis, waren meine großen Sünden gewesen. So entschied ich mich etwas gegen mein Übergewicht zu tun. Seit einer Woche habe ich meine Ernährung verändert. Ich esse weniger Nudeln, stattdessen mehr Kartoffeln und dazu öfter mal Gemüse. Dazu fahre ich nun im Durchschnitt jede Woche einmal ca. 20 Kilometer Fahrrad und wandere mit meinem Bekannten ein- bis zweimal in der Woche circa 5 km.
Ein anderes Thema ist mein Bartwuchs. Allgemein versuche ich damit zu leben, dass ich noch einen Bart habe und versuche diesen im Normalfall nur jede 2 Tage zu rasieren, da meine Haut sehr empfindlich ist. Im Sommer werde ich anfangen, meinen Bart per Laser in Simmern entfernen zu lassen. Immerhin würde das meine Krankenkasse unter gewissen Bedingungen auch finanziell übernehmen.


Aktuelles zu meiner Namens- und Geschlechtsänderung

Wie manche vielleicht auf meinem Facebook-Profil mitbekommen haben, dauert die Namens- und Geschlechtsänderung per Geburtsregister-Änderung doch viel länger als gedacht. So gab ich letzte Woche, also an dem Dienstag, meine Erklärung und die fachärztliche Bescheinigung ab. Leider ist die fachärztliche Bescheinigung zu ungenau. Mein Facharzt schrieb nur, dass ich wegen der Varianten der Geschlechtsentwicklung in fachlicher Behandlung bin. Mein Facharzt muss mir nur in einem Satz bestätigen, dass eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorliegt.
Dazu hat das Standesamt in Simmern, bzw. die zuständige Beamtin, von dem neuen Gesetz § 45b PStG keine Ahnung und weiß nicht, wie man es im System umsetzen muss.  Sie will sich erstmal mit ihrem Fachverband austauschen, statt bei meinen genannten Referenzämtern anzurufen. Ich bin von der Beamtin genervt, ihr Verhalten alles andere als bürgerfreundlich und effizient.Am 8. März werde ich wieder einen Termin bei meinem Facharzt haben und muss direkt eine richtige Bescheinigung holen. Ist ja nur ein einfacher Satz bzw. ein Absatz, den ich aus Facebook habe, damit es fachlich korrekt ist. Mein Facharzt könnte die Vorlage direkt nutzen.Ehrlich? Das ist gerade total viel Stress. Denn bis zum 25. März 2019 muss ich rechtlich Emily-Rose Frank sein, damit ich als Kandidatin auch als Emily-Rose Frank in der Wahlliste stehe.

Kreispolitik weiterhin großer Schwerpunkt

So kommen wir auch zum nächsten wichtigen Punkt. Meine aktuelle Kreispolitik. Dazu werde ich heute mein Wahlprogramm das letzte Mal überarbeiten und die 10 wichtigsten Punkte herausnehmen, die ich unbedingt umsetzen will. Zum Beispiel eine Begrenzung der Windkraft im Rhein-Hunsrück-Kreis oder ein klares Verbot von neuen Windkraftanlagen im Naturpaar Soonwald-Nahe. Spätestens morgen werde ich dann das Ergebnis auf meinem Blog als Blogartikel veröffentlichen. Zu jedem Punkt möchte ich eine einfache Grafik erstellen, die ich dann in den sozialen Netzwerken benutzen werde, um Wähler zu erreichen. Dazu werde ich auch zusätzlich Instagram und Facebook-Anzeigen nutzen. Zudem es wird einen Flyer von mir geben. Den ich zumindest in circa drei bis vier Verbandsgemeinden verteilen werde, bzw. in allen Verbandsgemeinden, wenn ich Helfer dafür finde und die Finanzierung steht.

Ich selbst werde dann nur noch wenig Geld für den Wahlkampf haben – da ich zurzeit noch vom niedrigen Krankengeld lebe –, gehe mal von 50 Euro im März aus und von 200 Euro im April. Allein für den Flyer brauche ich für 48.000 bis 64.000 Einwohner, bei drei bis vier VG’ s bzw. einer Abdeckung von 48 bis 64 Prozent des Kreises, ca. 25.000 bis 35.000 Flyer. Also 925 bis 1.322 Euro Flyer-Kosten. Immerhin muss ich am Ende 2 bis 3 % der Wähler im Kreis überzeugen, damit sie mir drei Kreuze zu geben. Übrigens überlege ich, ob ich 5 % der Spendensummer für den Wahlkampf der regionalen Tierhilfe Rhein-Hunsrück e. V. geben sollte Das wäre doch eine gute Idee, oder?

 

Beruflicher Wiedereinstieg steht bevor

Ab nächste Woche werde ich langsam meinen beruflichen Wiedereinstieg anpacken. Seit drei Wochen schreibe ich wieder an meinem Blog. Diese Woche werde ich mit Kurzgeschichten anfangen. In einer Woche werde ich an meinem Lebenslauf arbeiten, da ich Teilzeit im Einzelhandel tätig sein möchte.  Und in zwei bis drei Wochen will ich dann an dem Buchprojekt arbeiten, das ich als erstes Buch in meinem Buchverlag Nextbookup veröffentlichen kann und sich auch finanziell für meinen Buchverlag lohnt.

Mehr kann ich im Moment zum beruflichen Wiedereinstieg nicht sagen, erst nächste Woche wird mehr zu berichten geben.

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