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drittes Geschlecht

Brandbrief: Diskriminierung-Pur – Keine Menschenwürde für Transsexuelle?

Es ist genug, was uns Transsexuelle zurzeit passiert. Medizinisch sind wir auch eine Variante der Geschlechtsentwicklung. Für das Bundesinnenministerium und mancher Länder-Innenministerium anscheinend Kriminelle und Scheißdreck wert. Das neue Gesetz für das dritte Geschlecht wird bei einigen Transsexuellen verweigert.
 Bundespolitik Gesellschaftsthemen  

Was ist los? Fragst Du Dich bestimmt? Manche Leser hier werden es vielleicht ahnen. Es geht um das neue Gesetz zum dritten Geschlecht, was der Bund bis Ende 2018 einführen musste. Gezwungen dazu hat ein BGH-Urteil im November 2017. Und nur deshalb wurde auch das neue Gesetz für das dritte Geschlecht eingeführt.

Das Standesamt sagt PStG 45b gilt nur für Intersexuelle? Stimmt nicht!

Folgendes sagt dazu die Informationsseite zum neuen Personenstandsgesetz § 45b:

»Das steht nirgendwo im Gesetzestext. Hätte das Bundesinnenministerium eine entsprechende Formulierung in dem Gesetzestext untergebracht und Transpersonen explizit ausgeschlossen, dann verstößt es gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Im Urteil erwähnt das BVerfG ausdrücklich, dass Geschlecht von sozialen und psychischen Faktoren mitbestimmt wird. Hätte der Gesetzgeber hier eine Abgrenzung vorgenommen, dann stünde dies dem Urteil des BVerfG entgegen.«

Dazu wird dann noch vom BGH-Urteil folgendes zitiert:

»In den medizinischen und psycho-sozialen Wissenschaften besteht zudem weitgehend Einigkeit darüber, dass sich das Geschlecht nicht allein nach genetisch-anatomisch-chromosomalen Merkmalen bestimmen oder gar herstellen lässt, sondern von sozialen und psychischen Faktoren mitbestimmt wird.«

Wie in vielen Sachen ist aber die Realität genau anders, als in der Theorie. Nach dem Gesetz wäre ich schon längst Emily-Rose Frank statt Patrick Frank. Aber selbst das SPD-Innenministerium in Rheinland-Pfalz ist in der diskriminierende Meinung, dass neue Gesetz ist nur für Intersexuelle. Sehe bei der Berichterstattung über meinen Fall von BuzzFeed News.

Mal Klartext an die alte liebe SPD. Was eine Frechheit. Ihr wundert euch wirklich noch über eure schlechten Umfragewerte? Wie realitätsfern muss man da sein? Nicht nur, dass ihr gerade bei Vollbeschäftigung einen verrückten Kühnert in der SPD habt, wo wirklich über Unternehmens-Enteignungen geredet wird, wo Venezuela als Sozialismus-Land gerade den Bach untergeht.

Kleiner Tipp an die liebe SPD. Kümmert euch um die Mitte der Gesellschaft, um die Arbeiter und Facharbeiter, um eine liberale Gesellschaft und bekämpft den rechten UND endlich auch den linken Populismus, zu letzteren gehört auch eurer Jusos-Chef Kühnert. Anscheinend hat er die Trump-Strategie mehr verstanden, als die Wirtschaftsordnung, die man in der Schule lernt.

Schon gewusst? Knapp 250 Transsexuelle haben schon das neue Gesetz angewendet. Dazu zähle ich auch. Dagegen haben nur sehr wenige einen Divers-Eintrag machen lassen. Selbst ich würde das nicht machen wollen, weil ich schon das Wort Divers bescheuert finde. Mehr dazu beim LGBTI Queer-Magazin-Artikel (Link).

Aber wie sieht es bei mir aus? Kurz gesagt, ich gehöre zu den wenigen Transsexuellen, die diskriminiert werden. Noch heute ist mein rechtlicher Name Patrick Frank. Weil meine Erklärung mit Attest beim Standesamt in Simmern/Hunsrück trotz der Richtigkeit an das zuständige Amtsgericht Bad Kreuznach weitergeleitet hatte. Es bestehen Zweifel bei meinem Fall. Allein wie meine Sache beim Standesamt ablief (Link), da könnte ich glatt den Menschen ins Gesicht schlagen. Denn so fühlt sich das bei mir an.

Seit dem 1. April 2019 liegt die Sache der zuständigen Richterin. Da dies genauer gesagt ein Verwaltungsgericht ist, muss ich mindestens noch einige Wochen warten oder im schlimmsten Fall noch paar weitere Monaten.

Ich bin wohl als Transsexuelle nur Dreck wert. Die Menschenwürde scheint man in Deutschland nicht jedem anzurechnen zu wollen. Muss man sich wohl erkämpfen. Aber ich bin kein Einzelfall.

Gibt eine Mutter mit einem Transjungen und ist auch Standesbeamtin. Eine knallharte Anweisung vom Hessen-Ministerium an die Standesämter, alle Anträge sollen hinterfragt werden und der oberen Aufsicht vorgelegt werden.

Für sie ist es unverständlich und als ich es im Internet gelesen habe, fing ich Mal wieder an richtig wütend zu werden. Wodurch nun dieser Brandbrief entstand.

Was haben wir Transsexuelle verbrochen, dass man uns so sehr diskriminiert? Schon gewusst, die Transsexuellen haben als Gesellschaftsgruppe in Deutschland die höchste Selbstmordrate. Es verwundert mich nicht sehr. Zurzeit gibt es vier Parteien, die nicht wirklich Transsexuelle helfen: AfD, CSU, CDU und SPD. Letzteres durch Anmerkungen wie dem SPD-Innenministerium in Rheinland-Pfalz und der SPD-Bundesfraktion, die das Spiel mitspielt.

Nun kommt ja die nächste diskriminierte Aktion vom Bundesinnenminister Horst Seehofer. Jetzt droht man nicht nur den Ärzten – wo die Atteste ausstellen -, sondern droht rein rechtlich von einem feststellenden Verwaltungsakt. Möchte Seehofer nun 220 Mal den Bundesgerichtshof anrufen? Eine Sammelfeststellung ist nicht zulässig. Dazu kommt noch eine Besonderheit, ein solcher Versuch einer verwaltungsrechtlichen Rücknahme hat keine aufschiebende Wirkung.

Fazit, besonders vom Bundesinnenministerium, ob vom Minister Horst Seehofer oder seinem parlamentarischen Staatssekretär Günter Krings könnte man langsam den Eindruck gewinnen, wir Transsexuelle wären ein Ersatz für die populistische Kampagnen gegen Flüchtlinge. Was würde in Deutschland passieren, wenn statt wir Transsexuelle die Juden vom Bundesinnenministerium und mancher Landesinnenministeriums diskriminiert?

Einen Aufschrei. Nur bei Transsexuellen ist das nur so ein kleines Nebenthema in der Presse. Wir Transsexuelle sind wohl bei Menschenwürde wohl nur 2. Klasse Mensch.

Stimmst Du mir zu? Findest Du das auch so und auch ungerecht?

#TranssexuelleDiskriminierung #TransDiskriminierung #Trans2Klasse?

Offener Brief und Anzeige an bzw. gegen Annegret Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer fällt mal wieder negativ auf. Diesmal mit einer Aussage beim Stockacher Narrengericht. Auf AfD-Niveau gegen die Minderheit vom dritten Geschlecht (Intersexuelle, Transsexuelle usw). Aus diesem Grund habe ich einen offenen Brief an die CDU-Vorsitzende geschrieben und werde eine/n Strafantrag bzw. Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Freiburg schicken.
 Gesellschaftsthemen  

Unterirdischer ging es kaum mehr. Annegret Kramp-Karrenbauer hat beim „Stockacher Narrengericht“, einer Karnevalsveranstaltung in Baden-Württemberg, einen Witz über die Minderheit vom dritten Geschlecht (Intersexuelle, Transsexuelle usw.) gemacht. Dies passierte am letzten Donnerstag, erst am Wochenende landete ein Videoausschnitt vielfach in den sozialen Medien und somit heute an mich.

„Guckt euch doch mal die Männer von heute an. Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen.“ Dann setzt sie scheinbar Intersexualität gleich mit der Frage, ob ein Mann beim Pinkeln steht oder sitzt: „Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür dazwischen ist diese Toilette.“

Nur weil wir zurzeit Karneval haben, ist die Würde des Menschen und somit gewisser Minderheiten nicht unantastbar. Annegret Kramp-Karrenbauer hatte an der Veranstaltung auch gegen den  Antidiskriminierungskampf und die politische Korrektheit einiges gesagt. Auch während des Karnevals gilt der demokratische Diskurses und etwa das Diskriminierungsverbot!

 

Offener Brief an Annegret Kramp-Karrenbauer

Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,

bei Ihrem Auftritt beim „Stockacher Narrengericht“ am 28. Februar haben Sie sich wie folgt geäußert:

„Guckt Euch doch mal die Männer von heute an: Wer war denn von Euch vor kurzem mal in Berlin, da seht Ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion; die, die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür, dazwischen ist diese Toilette“

Wenn Sie in der AfD wären, wären Ihre Aussagen ja für die Gesellschaft je egal, weil die AfD als antiliberal und teilweise antidemokratisch gilt.

Aber Sie sind seit Dezember 2018 die neue CDU-Vorsitzende der Bundes-CDU und somit eine Person der Öffentlichkeit, die auch schon in der Vergangenheit bösartige und verächtliche Sachen gegen Transsexuelle, Intersexuelle, Lesben, Schwulen und Menschen von der Ehe für alle gesagt hat.

Und Sie wollen mal Kanzlerin werden? Ein Staatsamt tragen, aber sich wie unter AfD-Niveau verhalten? Vergessen Sie das schon mal, wenn Sie so weitermachen.

Und es ist egal, ob Sie solche fragwürdigen Aussagen während des Faschings bzw. Karnevals aussagen, denn eigentlich sollte diese Zeit ein Fest der Lebensfreude sein, wo keine Minderheit bewusst diskriminiert wird. Eigentlich sollte während dieser Zeit keine Minderheiten und die Schwachen beleidigt werden. Aber Sie müssen das natürlich tun.

Dann bleiben Sie doch konsequent und treten der AfD bei.

Denn als betroffene Person vom dritten Geschlecht haben Sie somit auch mich beleidigt, verleumdet und bösartig verächtlich. Dies sollte man von einer wichtigen Politikerin in Deutschland nicht erwarten. Sie sollte eher vereinen, statt Hass und Unfrieden zu verbreiten.

Allein Ihre Aussage beim Stockacher Narrengericht zeigt auf, dass Sie keine Ahnung von den Menschen des dritten Geschlechts haben oder vielleicht schlimmer es wissen, aber bewusst unsere Minderheit angreifen.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie das vor der Hitlerzeit mit den Juden genauso Anfang. So gab es auch Witze und Angriffe auf die Minderheit Juden. Irgendwann konnten die Nazis demokratisch die Macht ergreifen, weil die Gesellschaft irgendwann den Hass und Diskriminierung gegen eine Minderheit nicht mehr erkannte, weil immer weniger Mensch was dagegen was machten.

Und aus diesem Grund schreibe ich diesen offenen Brief und habe gegen Sie eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Freiburg gestellt. Ich weiß, ich werde wenig Chancen haben, dass ich damit Erfolg haben werde. Aber ich will damit ein Zeichen setzen und aspektiere es nicht mehr, dass Sie all dauern gegen die Minderheit verachte Dinge aussagen und Sie als bekannte Politikerin damit noch durchkommen.

Ich als betroffene Person vom dritten Geschlecht hatte keinen einfachen Weg. Ich gehöre zu den Intersexuellen und Transsexuellen, die die höchste Selbstmordrate haben. Wieso? Weil wir uns vieles erkämpfen müssen. Weil wir von Menschen, wie Ihnen verachtet werden. Aber wenn eine CDU-Bundesvorsitzende schon mit sowas anfängt, hört bei mir der Spaß auf. Denn Sie sollten ein positives Vorbild in der Gesellschaft sein.

Durch Ihre Aussage fühlen sich viele Betroffene vom dritten Geschlecht nicht ernst genommen und verarscht. Allein die hohe Selbstmordrate wäre doch ein Grund, unsere Minderheit zu schützen sowie uns ein eigenes Leben wie jedem anderen Mensch zu ermöglichen. Respekt sollte keine Grenze auch bei Minderheiten und kleinen Gesellschaftsgruppen kennen, ansonsten sind wir keine liberale Gesellschaft und haben von der Nazi-Zeit nichts dazu gelernt.

Leider erwarte ich von meinem offenen Brief nicht viel, da ein intelligenter Mensch in einem solchen Amt solche Aussagen nicht tätigten würde. Aber seien Sie sicher, ich werde Ihr Verhalten nicht mehr hinnehmen und als Liberale alles unternehmen, um mit anderen liberalen Menschen Ihre Macht einzugrenzen und notfalls weitere rechtliche Mitteln gegen Ihre Verachtung gegen die Minderheiten Intersexuelle/Transsexuelle, Homosexuelle und Menschen von der Ehe für Alle zu bekämpfen.

Hochachtungsvoll,
Emily-Rose Frank

Strafanzeige bzw. Strafantrag an die Staatsanwaltschaft Freiburg

Strafantrag und Strafanzeige der Geschädigten Emily-Rose Frank vom dritten Geschlecht, rechtlich noch als Patrick Frank

Um folgende Straftaten geht es:
§ 130, Absatz 1, Nummer 2, StGB – Volksverhetzung
§ 185, StGB – Beleidigung
§ 187, StGB – Verleumdung

Beschreibung des Sachverhaltes:
Annegret Kramp-Karrenbauer hat am Donnerstag, dem 28. Februar 2019, bei der Veranstaltung Stockacher Narrengericht, welche beim SWR um 20.15 Uhr ausgestrahlt wurde, ab der 68. Minute gegen die betroffene Minderheit vom dritten Geschlecht gehetzt und wörtlich gesagt:

„Guckt euch doch mal die Männer von heute an. Wer war denn von euch vor kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder schon sitzen müssen. Dafür dazwischen ist diese Toilette.“

Als Person vom dritten Geschlecht, gehöre ich zu der genannten Minderheit, die durch die Aussage von Annegret Kramp-Karrenbauer verletzt, beleidigt und verleumdet wurde.

Denn ihre Aussage, verächtlich die Minderheit vom dritten Geschlecht bewusst böswillig. Und da die Annegret Kramp-Karrenbauer schon mehrmals ihre Ver­ächt­lich­keit gegen diese Gruppe auch außerhalb des Karnevals sagte, ist ihre Aussage auch böswillig sowie bewusst und muss daher endlich strafrechtlich verfolgt werden.

Als betroffene Person von der Minderheit des dritten Geschlechts fühle ich mich auch von der Annegret Kramp-Karrenbauer beleidigt. Denn durch ihre Aussage entsteht der Eindruck, die Personen vom dritten Geschlecht wüssten nicht, wofür sie stehen und deshalb die Toilette für das dritte Geschlecht so darstellt. Das stimmt nicht. Ich als Betroffene vom dritten Geschlecht wurde ich dadurch beleidigt. Ihre Aussage ist nichts anderes, als eine herabwürdigende Aussage gegen die Personen vom dritten Geschlecht.

Auch stellt die Aussage der Annegret Kramp-Karrenbauer den Bestand der Verleumdung da. Annegret Kramp-Karrenbauer verleumdet den schweren psychischen Weg des dritten Geschlechts, die auch einer der höchsten Selbstmordraten in der Gesellschaft aufweisen. Somit die Menschen vom dritten Geschlecht als Mann darzustellen, die von sich kein Plan haben, ist alles andere als die Wahrheit über die Realität der Menschen vom dritten Geschlecht. Menschen vom dritten Geschlecht sind keine Männer, sondern meistens Intersexuelle oder Transsexuelle, die weiblich bzw. divers rechtlich.

Beweismittel sehe beim verlinkten ARD-Videobeitrag: https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEwOTk2MjE/

Ein besonderes öffentliches Interesse liegt vor, da die Strafverfolgung ein gegenwärtiges Anliegen der Allgemeinheit ist und eine verachtendes Verhalten der Annegret Kramp-Karrenbauer gegen die Minderheit vom dritten Geschlecht (Intersexuelle, Transsexuelle usw.) vorliegt.