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Bürger für Hahn

Bürger für Hahn stärken dem Flughafen den Rücken

Der Flughafen Hahn befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Grund genug für die „Bürger für Hahn“ deutlich für „ihren“ Hunsrück-Airport einzustehen. Bei der Jahreshauptversammlung sagten die Mitglieder dem Flughafen wieder ihre volle Unterstützung zu.
 Regionalpolitik  

Der Flughafen Frankfurt-Hahn befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Grund genug für die „Bürger für Hahn“ deutlich für „ihren“ Hunsrück-Airport einzustehen. Bei der Jahreshauptversammlung sagten die Mitglieder dem Flughafen wieder ihre volle Unterstützung zu.

Der Flughafen Frankfurt-Hahn durchlebt derzeit turbulente Zeiten. Erst im vergangenen Jahr hatte er das Signal von der EU bekommen, jetzt richtig durchstarten zu können, zudem hatte sich die Landesregierung entschieden, den Flughafen zu entschulden und damit von Verbindlichkeiten zu entlasten. Doch dann die Rückschläge: Die Fracht-Airline Air China Cargo blieb nur drei Monate am Hahn und seit kurzem ist darüber hinaus klar, dass die Frachtfluggesellschaft Yangtse River Express den Hahn verlässt. „Wir machen uns Sorgen um den Hahn“, sagte Werner Heich bei der Jahreshauptversammlung der „Bürger für Hahn“.

Der Vorsitzende des Unterstützervereins sieht aber auch eine positive Entwicklung: „Ich erlebe eine Aufbruchstimmung am Hahn“, betonte er bei seiner Rede in der Bürgerhalle in Sohren. So hat der Flughafen seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit neu aufgestellt, Pressesprecherin Hanna Koch hat sich vorgenommen, für dieses Jahr mehrere Projekte umzusetzen, die den Flughafen wieder besser in der Region verankern sollen. „Daran werden wir uns gerne beteiligen“, betonte Heich. Zudem hat der Vertrieb Verstärkung bekommen „was uns Hoffnung macht, dass wir wieder neue Airlines für den Hahn werben können“, kommentierte der Vereinsvorsitzende, der auch die gute Zusammenarbeit mit Flughafen-Geschäftsführer Markus Bunk lobte. Der konnte bei seiner anschließenden Rede die Sorgen zumindest lindern. „Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, den Hahn wieder nach vorne zu bringen“, sagte Bunk. Er verwies auf das Sanierungsprogramm des Flughafens, mit dem im vergangenen Jahr über vier Millionen Euro eingespart worden seien. „Damit schaffen wir die Voraussetzungen für neues Wachstum am Hahn“, betonte der Geschäftsführer.

Besonders erfreut waren die Mitglieder über den Besuch von Frank Rott, Geschäftsführer des Flugzeugwartungsunternehmens Haitec. Er berichtete vom Wachstum seines Unternehmens, das gerade 30 Millionen Euro in einen neuen Hangar investiert und derzeit massiv Personal aufbaut. „Wir glauben an den Hahn und an unseren Standort hier im Hunsrück“, sagte Rott.

Auf Interesse stieß zudem die Vorstellung des „Special Assistance Teams“ (SAT) des Flughafens Frankfurt-Hahn, dass immer dann im Einsatz ist, wenn nach Flugzeugunglücken Angehörige betreut werden müssen. „Gerade in der aktuellen Situation nach dem Absturz des Fluges U9525 zeigt sich, wie wichtig diese ehrenamtliche Tätigkeit, an der sich auch einige unserer Vereinsmitglieder beteiligen, ist“, sagt Werner Heich.

Für die zahlreichen Mitglieder, die zu der Jahreshauptversammlung gekommen waren, waren dies gute Nachrichten. Da Neuwahlen in diesem Jahr nicht anstanden, wurde der Vorstand entlastet und das Geschäftsergebnis zur Kenntnis genommen.

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(Foto: Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH)

Flughafen Hahn – ein Projekt mit Zukunft?!

Flughafen Hahn - ein Projekt mit Zukunft?! Dies ist seit kurzen die wichtigste Frage in der Region beim Flughafen Hahn. Und die Antwort ist dabei klar.
 Regionalpolitik  

Hat der Flughafen Hahn noch eine Chance für eine blühende Zukunft oder wird es eher schlecht aussehen in der Zukunft? Diese Fragen stellen sich bestimmt nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Menschen, besonders bei den Mitarbeitern auf dem Flughafen Hahn, sowie bei den (kommenden) Kommunalpolitikern in der Gegend vom Flughafen Hahn.

Zurzeit sieht die Lage so aus. Mitte Dezember 2013 wurde von Ryanair bekannt gegeben, dass von den 9 Maschinen, drei  Maschinen abgezogen werden und entsprechend rechnet man mit ca. 15% weniger Passagiere am Hahn. Somit geht der Sinkflug am Flughafen Hahn leider weiter.

Wieso Ryanair Strecken streicht

Aber wieso streicht Ryanair mal wieder Strecken am Flughafen Hahn, obwohl es kurz davor noch hieß, dass man zu dem Flughafen steht? Dies kann man sehr leicht beantworten, wenn man die Lage bei Ryanair kennt. Seit paar Monaten setzt Ryanair eine neue Strategie um, nämlich in Zukunft mehr Flughäfen an den Hauptstädten anzufliegen. Wieso? Weil Geschäftsleute als Passagiere mehr Gewinn machen, als Urlauber. Bei Easyjet war es erfolgreich und das will nun auch Ryanair erreichen. Mehr Gewinn hat auch Ryanair dringend nötig, da es in letzter Zeit eher schlecht aussah mit den Gewinn. Aber was macht man, wenn man zu spät neue Flugzeuge bestellt hat, wegen Kostengründen. Man zieht Flugzeuge von Strecken ab, die nicht genug rentable sind und davon gibt es in Deutschland genug, auch wegen der Luftverkehrssteuer. Und somit ist klar, wieso Ryanair am Flughafen Hahn so agiert.

Die aktuelle wirtschaftliche Lage in Europa

Aber es kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, wieso es am Flughafen Hahn seit 4 Jahren nicht mehr zu gut läuft. Durch die Wirtschaftskrise in Europa kam es besonders für die Billigfluggesellschaften nicht zugute, dass Menschen mit weniger Einkommen ihre Arbeit verloren haben, denn dort wird immer erst gekündigt, bevor bessere Stellen ran kommen und diese fliegen eher mit Lufthansa.

Aber es gibt Hoffnung, dass die wirtschaftliche Lage in Europa sich langsam verbessert. Denn die Autohersteller in Frankreich, Spanien, Belgien und Italien haben für den Dezember 2013 endlich wieder mehr Autos verkauft. Auch rechnet man insgesamt wieder mit einer besseren Lage in Europa. Dazu passt es ja, das Ryanair ab 2015 wieder richtig wachsen kann und das auch in Deutschland. Sehr interessant ist dabei, dass Ryanair bei mehreren russischen Flughäfen, wie bei Moskau und St. Peterburg anfliegen wird. Mittelfristig wäre es daher gut möglich, dass auch vom Flughafen Hahn eine oder mehrere Verbindung/en nach Russland aufgebaut werden. Aber dies wird eher 2015/2016 passieren, früher kann ich es mir nicht vorstellen.

Man kann also damit rechnen, dass ab 2015 wieder mehr Passagiere am Flughafen Hahn fliegen, aber bis dahin muss mehr passieren, als nur sparen, es muss nämlich investiert werden.

Was in der Zukunft beim Flughafen Hahn passieren muss

Nun hat der Aufsichtsrat der Flughafen-Hahn GmbH ein erweitertes Sanierungskonzept abgesegnet, um das Jahresergebnis schrittweise bis 2023 um zwölf Millionen Euro zu verbessern. Ich halte davon gar nichts, denn durch nur sparen kann man kein Unternehmen erfolgreich betreiben. Um es noch klarer zu sagen, wenn es zu einer weiteren Krise in Zukunft kommt, hat der Flughafen keine finanziellen Reserven und schließlich würden zusätzliche Sparmaßnahmen und  Kündigungen folgen.

Die Alternative oder eine andere Lösung muss her und das schnell. Denn wie heißt es so schön, wer wachsen will, der muss investieren und genau hier muss man ansetzen, wie man es noch vor ca. 4 Jahren getan hat. Leider ist seit vielen Jahren nichts mehr passiert, was mich persönlich zu tiefst ärgert. Und es wundert mich auch kaum mehr, dass der Hahn Probleme hat, so wie man mit der Krise umgeht. Besonders der Terminal 1 am Flughafen Hahn muss dringend nicht nur renoviert werden, wie bei Terminal 2, sondern auch mal konkurrenzfähig gemacht werden. Denn besonders, wo die Geschäfte sind, kann noch viel gemacht werden, damit auch dort der Umsatz steigt und ein attraktiver Terminal kann auch vielleicht andere Airlines anlocken.

Auch sollte man nun versuchen, mit der neuen Landesregierung in Hessen zu sprechen, es wäre ja in Interesse der Grünen, dass weniger Flugzeuge am Frankfurter Flughafen landen. Auch eine mögliche Zusammenarbeit mit den Flughafenbetreiber Fraport muss dringend wieder in Gespräch kommen. Es kann nämlich nicht sein, dass der aktuelle Kurs am Flughafen Hahn weitergeht, so nicht. Nur, wenn man ein klares, zukunftsorientiertes und gutes Konzept hat, kann der Hahn auf eine blühende Zukunft hoffen, ansonsten sehe ich schwarz und das kann man einfach nicht so hinnehmen. Und es gibt ja auch Potenzial, sollte man nicht vergessen.

Eine weitere Möglichkeit für den Bürger sich für den Flughafen Hahn einzusetzen, ist eine Mitgliedschaft beim Verein „Bürger für Hahn“. Geht ziemlich einfach, indem man auf www.buergerfuerhahn.de klickt und dann ist man direkt beim Onlineformular für die Vereinsmitgliedschaft. Perfekt wäre es dann, wenn Ihr die passende Facebook-Fanseite likt und unterstützt, die ich für den Verein betreibe: www.facebook.com/buerger.fuer.hahn

fliegen

Und nun seid Ihr dran! Was ist Eure Meinung dazu? Wo wird der Flughafen Hahn in 10 Jahren stehen? Was muss nach Eurer Meinung passieren, damit der Flughafen Hahn in 10 Jahren besser stehen kann? Ich freue mich auf Eure Meinung dazu zu hören und wäre erfreut, wenn Ihr den Artikel in den sozialen Netzwerken verteilt, desto mehr nehmen dann auch bei der möglichen Diskussion teil.