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Angststörung

Zurzeit ist es alles andere als einfach, …

Den Namens- und Geschlechtseintrag ändern, die Bart-Entfernung in den nächsten Monaten umsetzen, den beruflichen Wiedereinstieg nach einer langen Krankschreibung voranbringen sowie mehr an meiner Gesundheit arbeiten, als Kandidatin für die Kreistagswahl im Mai 2019 kandidieren, …
 Etwas Privates  

Langsam kommt alles in Fahrt. Was mich betrifft, befindet sich die Depression endlich nachhaltig unter Kontrolle. Sogar meine Antidepressiva-Tabletten wurde beim letzten Facharzt-Termin von 40 mg auf 30 mg reduziert. Auch mein Schlaf ist endlich regelmäßig geworden. Denn das funktionierte bis Dezember noch nicht wirklich. Jedoch schlafe ich momentan noch zu lange, vor allem das einschlafen fällt mir schwer. Aber immerhin schaffe ich es, wenn auch in kleinen Schritten, früher aus dem Bett zu kommen. Das Körpergewicht dagegen gilt immer noch als mein persönliches Minenfeld. Vor der Depression im Jahr 2015, waren es zarte 59 kg Körpergewicht. Durch die Depression und meiner Antidepressiva-Tabletten seit Ende 2017, wurden daraus 77 kg und somit 18 kg mehr in 3 Jahren!
Es hätten noch mehr werden können, die Waage zeigte vor zwei Wochen fast 78 kg. Die Antidepressiva-Tabletten, Depression und Anpassungsstörung haben alles getan, um sich falsch zu ernähren. Meine Lust auf Essen, vor allem Süßes und mangelnde Bewegung, plus die hohe Tabletten-Dosis, waren meine großen Sünden gewesen. So entschied ich mich etwas gegen mein Übergewicht zu tun. Seit einer Woche habe ich meine Ernährung verändert. Ich esse weniger Nudeln, stattdessen mehr Kartoffeln und dazu öfter mal Gemüse. Dazu fahre ich nun im Durchschnitt jede Woche einmal ca. 20 Kilometer Fahrrad und wandere mit meinem Bekannten ein- bis zweimal in der Woche circa 5 km.
Ein anderes Thema ist mein Bartwuchs. Allgemein versuche ich damit zu leben, dass ich noch einen Bart habe und versuche diesen im Normalfall nur jede 2 Tage zu rasieren, da meine Haut sehr empfindlich ist. Im Sommer werde ich anfangen, meinen Bart per Laser in Simmern entfernen zu lassen. Immerhin würde das meine Krankenkasse unter gewissen Bedingungen auch finanziell übernehmen.


Aktuelles zu meiner Namens- und Geschlechtsänderung

Wie manche vielleicht auf meinem Facebook-Profil mitbekommen haben, dauert die Namens- und Geschlechtsänderung per Geburtsregister-Änderung doch viel länger als gedacht. So gab ich letzte Woche, also an dem Dienstag, meine Erklärung und die fachärztliche Bescheinigung ab. Leider ist die fachärztliche Bescheinigung zu ungenau. Mein Facharzt schrieb nur, dass ich wegen der Varianten der Geschlechtsentwicklung in fachlicher Behandlung bin. Mein Facharzt muss mir nur in einem Satz bestätigen, dass eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorliegt.
Dazu hat das Standesamt in Simmern, bzw. die zuständige Beamtin, von dem neuen Gesetz § 45b PStG keine Ahnung und weiß nicht, wie man es im System umsetzen muss.  Sie will sich erstmal mit ihrem Fachverband austauschen, statt bei meinen genannten Referenzämtern anzurufen. Ich bin von der Beamtin genervt, ihr Verhalten alles andere als bürgerfreundlich und effizient.Am 8. März werde ich wieder einen Termin bei meinem Facharzt haben und muss direkt eine richtige Bescheinigung holen. Ist ja nur ein einfacher Satz bzw. ein Absatz, den ich aus Facebook habe, damit es fachlich korrekt ist. Mein Facharzt könnte die Vorlage direkt nutzen.Ehrlich? Das ist gerade total viel Stress. Denn bis zum 25. März 2019 muss ich rechtlich Emily-Rose Frank sein, damit ich als Kandidatin auch als Emily-Rose Frank in der Wahlliste stehe.

Kreispolitik weiterhin großer Schwerpunkt

So kommen wir auch zum nächsten wichtigen Punkt. Meine aktuelle Kreispolitik. Dazu werde ich heute mein Wahlprogramm das letzte Mal überarbeiten und die 10 wichtigsten Punkte herausnehmen, die ich unbedingt umsetzen will. Zum Beispiel eine Begrenzung der Windkraft im Rhein-Hunsrück-Kreis oder ein klares Verbot von neuen Windkraftanlagen im Naturpaar Soonwald-Nahe. Spätestens morgen werde ich dann das Ergebnis auf meinem Blog als Blogartikel veröffentlichen. Zu jedem Punkt möchte ich eine einfache Grafik erstellen, die ich dann in den sozialen Netzwerken benutzen werde, um Wähler zu erreichen. Dazu werde ich auch zusätzlich Instagram und Facebook-Anzeigen nutzen. Zudem es wird einen Flyer von mir geben. Den ich zumindest in circa drei bis vier Verbandsgemeinden verteilen werde, bzw. in allen Verbandsgemeinden, wenn ich Helfer dafür finde und die Finanzierung steht.

Ich selbst werde dann nur noch wenig Geld für den Wahlkampf haben – da ich zurzeit noch vom niedrigen Krankengeld lebe –, gehe mal von 50 Euro im März aus und von 200 Euro im April. Allein für den Flyer brauche ich für 48.000 bis 64.000 Einwohner, bei drei bis vier VG’ s bzw. einer Abdeckung von 48 bis 64 Prozent des Kreises, ca. 25.000 bis 35.000 Flyer. Also 925 bis 1.322 Euro Flyer-Kosten. Immerhin muss ich am Ende 2 bis 3 % der Wähler im Kreis überzeugen, damit sie mir drei Kreuze zu geben. Übrigens überlege ich, ob ich 5 % der Spendensummer für den Wahlkampf der regionalen Tierhilfe Rhein-Hunsrück e. V. geben sollte Das wäre doch eine gute Idee, oder?

 

Beruflicher Wiedereinstieg steht bevor

Ab nächste Woche werde ich langsam meinen beruflichen Wiedereinstieg anpacken. Seit drei Wochen schreibe ich wieder an meinem Blog. Diese Woche werde ich mit Kurzgeschichten anfangen. In einer Woche werde ich an meinem Lebenslauf arbeiten, da ich Teilzeit im Einzelhandel tätig sein möchte.  Und in zwei bis drei Wochen will ich dann an dem Buchprojekt arbeiten, das ich als erstes Buch in meinem Buchverlag Nextbookup veröffentlichen kann und sich auch finanziell für meinen Buchverlag lohnt.

Mehr kann ich im Moment zum beruflichen Wiedereinstieg nicht sagen, erst nächste Woche wird mehr zu berichten geben.

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Alltag einer transsexuellen Frau mit Depressionen

Der Alltag einer angehende transsexuellen Frau, die unter Depression, Angststörungen, Einsamkeit und Existenzängsten leidet und was im schlimmsten Fall möglich wäre, die Betroffene sagen gerne dann Freitod
 Etwas Privates  

Einer der wenigen Tagen in meiner aktuellen Lebensphase. Ich fühle mich einsam. Mein Verlangen ist ziemlich natürlich, ich möchte mit anderen Menschen in meinem Alter in Gesellschaft sein, am Liebsten beim weiblichen Geschlecht, wo ich mich extrem wohlfühle und mich wie Zuhause fühle.

Nur wenige Leute kennen mich schon seit der Schule, paar weitere Leute während meiner kommunalpolitischen Zeit in Kirchberg und viele seit einigen Monaten durch meine Facebook Live-Streams in den verschiedenen Gruppen. Letzteres mache ich, weil ich gerne neue weibliche Kontakte kennen lerne.

Am Anfang schrieb ich ja, in meiner aktuellen Lebensphase. Damit meine ich die Zeit, seitdem ich an meiner Depression seit Ende 2015 leide und seit Spätsommer 2017 auch an Angststörung. Zum Glück erkannte ich, wenn ich nichts unternehme, wird das tödlich enden, denn Depression ist eine tödliche Krankheit.

Wieso tödlich? Menschen mit Depressionen können meistens nicht mehr klar sehen und rutschen dadurch immer tiefer ab. Die Ursachen dafür sind unterschiedlich, aber meistens sind auch private und berufliche Probleme mit dabei. Am Ende folgt ein Selbstmord, wenn man keine Zukunft mehr sieht und alleine ist.

Zum Glück erkannte ich Ende 2017, dass ich was unternehmen muss. Ich erkannte meine Probleme und deren Ursachen, habe trotz meiner Depression versucht an mir zu arbeiten. Aber meine Krankheit hatte mir ein neues Problem verursacht und auch mein Verlangen nach Gesellschaft immer deutlicher gemacht.

Die neue Verlagsplattform von meinem Buchverlag steht endlich. Ich könnte nun mit meinen verschiedenen Projekten starten, aber wegen meiner Krankheit sind manche Projekte nur grob fertig und würden noch mehr Zeit beanspruchen, die ich aber nicht habe, denn die Forderungen von 5.200 Euro gefährden meinen Verlag sehr, da es eine Kapitalgesellschaft ist. Einer der drei Gründen von meiner Depression.

Der zweite Grund, ich gehe in meiner Wohnung bzw. Umgebung ein. Ich will nicht mehr alleine sein. 5 Jahre lang war ich vor der Depression in der Kommunalpolitik aktiv gewesen, leider gab es keine Menschen in meinem Alter bzw. kaum. Damals war ich selbstbewusst und wusste, was ich wollte. Heute steht fest, in den letzten 2 Jahren, wollte ich schon am Bodensee, im Allgäu, in Mainz und nun in Koblenz wohnen.

Na ja, die ersten zwei Ziele waren eher Wunschträumen gewesen bzw. meiner Depression geschuldet. Aber die anderen Wünsche, in Mainz oder in Koblenz zu wohnen, dass ich nicht mehr kann und in Gesellschaft sein will, Leute in meinem Alter und am Liebsten unter der weiblichen Gesellschaft, dabei ist es mir egal, ob ich Single bleibe, eine lockere Partnerschaft gewinne oder doch meine Ehefrau mit Kinderwunsch finde.

Und der dritte Grund, seitdem ich mein Leben als transsexuelle Frau lebe, hat mir mein männlicher Körper das Leben immer schwerer gemacht. Mein Bart wächst so, dass ich mich jeden Tag rasieren muss, so hart ist, dass ich öfter drüber gehen muss, bis man kaum mehr Bartschatten sieht. Danach aber die Haut so gereizt, dass ich mich nicht mehr schminken sollte und am nächsten Tag meine Haut sich erholen müsste.

Es geht noch weiter. Wenn ich die Haarentfernungscreme benutzt habe, um die Körperbehaarung zu entfernen, kann ich vielleicht ungefähr 2 bis 3 Tagen ein Kleid problemlos anziehen, danach besser eine Leggings bzw. Nylonstrumpfhose und nach ca. 3 bis 5 Tagen ein Hemd mit langem Ärmeln, sowie mit einem kurzen Ausschnitt. Die Haut verträgt das ganze Spiel auch nur jede 7 bis 10 Tage einmal. Plus der Zeitaufwand.

Nun wird der Zeitaufwand sehr wichtig. Ich werde am Dienstag endlich in der Tagesklinik sein. Mit dem Fahrrad werde ich dann dahinfahren, weil es meine Fitness und mein minimales Übergewicht bekämpft, sowie keine Interesse habe ca. 120 Euro im Monat nur für den Bus zu bezahlen, wo ich ja nur 850 Euro Krankengeld bekomme. Ich freue mich da auf die Anderen, hoffentlich auch welche in meinem Alter, ansonsten wird das eine Lachnummer. Aber als transsexuelle Frau sich öffentlich wagen zu können, braucht man ungefähr 1 Stunde um sich fertig zu machen. Rasieren, Haare waschen/stylen, Schonzeit für die Haut und danach Schminke.

Die Tagesklinik wird mir vielleicht die Augen teilweise öffnen können und lerne vielleicht neue Leute in meinem Alter kennen, aber meine Ursachen der Depression werden dadurch nicht wirklich gelöst bzw. ich bekomme die Anleitung, wie ich sie lösen kann. Aber seien wir realistisch. Ich habe kein Geld um meinen Bart und Körperbehaarung am Hals, Bauch und Brust per SHR-Laser entfernen zu lassen, ich habe keine 2.ooo Euro. Mein Buchverlag wird ohne die neuen Projekte irgendwann vom Amtsgericht geschlossen, also muss ich die Forderungen von 5.200 Euro bezahlen, damit die zweite Ursache verschwindet. Drittens werde ich auch nach der Tagesklinik alleine sein und während der Tagesklinik werde ich nicht in der Lage sein, eine Wohnung, ob in Koblenz oder Mainz zu finden und eine eigene WG aufbauen, braucht auch Zeit.

Wenn ich also nicht eine unkonventionelle Lösung finde bzw. was anderes unternehme, wird es so enden. Ich war in einer Tagesklinik, bin vielleicht dadurch paar Erkenntnisse reicher, aber mir fehlen die Ressourcen und Mittel meine Ursachen zu lösen. Mein Leiden wird dadurch nur noch mehr und am Ende werde ich mir wohl durch den ‚Freitod‘ das Leben nehmen bzw. so das Leiden beenden und zumindest für sich selbst als transsexuelle Frau optisch und seelisch gefühlt zu haben. Und in der Gesellschaft gib es dann halt einen Selbstmord mehr, Mal wieder eine Transsexuelle, Mal wieder jemand, der nur unter Gesellschaft wollte und allein nicht mehr die Kraft hatte beruflich was Großes zu erreichen.

Noch erkenne ich diese Gefahr, noch bin ich in der Lage logisch das Ganze zu bewerten. Aber das ist ja das schlimme an der Depression. Wenn eine Depression schlimmer wird und man nichts unternimmt, verliert man die logische Denkweise und sieht alles nur noch vernebelt. Am Ende folgt halt der berühmte Freitod, wie es gerne die Betroffene sagen. Frei vom Leiden, frei von den vielen Problemen und abgeschlossen mit dem Leben. Es heißt nicht umsonst, Leben ist schwerer, als zu sterben.

Es sind auch diese Tage, wo ich offen über meine Sorgen schreibe. Ich bin nicht ohne Grund gerne eine Bloggerin, wenn auch eine faule Bloggerin bzw. blogge einfach zu wenig. Ich möchte damit mir selbst helfen, aber auch anderen helfen und sowie allgemein in der Gesellschaft deutlich machen, wie sich eine transsexuelle Frau fühlt, was eine Depression eigentlich so für einen Menschen bedeutet und wie schwer es ist, alleine was aufzubauen, ohne Eltern und somit ohne eine Rückendeckung haben zu können.

Und da ich nun weiß, was aus mir wird, wenn ich so weitermache. Kann ich ja je nichts verlieren, wenn ich eine eigene private kreative Crowdfunding-Kampagne starte. Schon vieles unkonventionelle wurde über die Crowdfunding-Plattform Startnext finanziert. Und dadurch könnte ich meine verschiedenen Probleme unkonventionell lösen, außer das unter Gesellschaft zu sein. Und ich kann ja vieles schon vorzeigen und dann in Ruhe meine Verlagsprojekte ausführlich ausarbeiten und in Ruhe wieder fit zu werden. Dann wäre es wahrscheinlich auch einfacher, neue Leute in der Großstadt zu finden und eine eigene WG zu gründen.

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Meine letzten harten Wochen und ein großes Eingeständnis

In den letzten 2 Wochen hat man von mir nicht viel gehört und gesehen, da ich vieles abgearbeitet habe. Und heute lege ich ein großes Eingeständnis hin. Irgendwann gibt jeder starker Mensch auf. Vor zwei Wochen habe ich meine private Website inhaltlich umstrukturiert und massiv erweitert. Da fehlt mir nur noch ein Kapitel bei der Unterseite ‚mein Privatleben‘. Am Ende werde ich übrigens die vielen Inhalte in eine Art E-Book und Taschenbuch anbieten. Auf die Idee […]
 Etwas Privates  

In den letzten 2 Wochen hat man von mir nicht viel gehört und gesehen, da ich vieles abgearbeitet habe. Und heute lege ich ein großes Eingeständnis hin. Irgendwann gibt jeder starker Mensch auf.

Vor zwei Wochen habe ich meine private Website inhaltlich umstrukturiert und massiv erweitert. Da fehlt mir nur noch ein Kapitel bei der Unterseite ‚mein Privatleben‘. Am Ende werde ich übrigens die vielen Inhalte in eine Art E-Book und Taschenbuch anbieten. Auf die Idee hat mich eine Freundin gebraucht. Denn über mein Privatleben konnte ich so viel schreiben. Daher wird das ganze nur auf der Unterseite ‚mein Privatleben‘ zusammengefasst und als ‚Hintergrundbuch über die Schriftstellerin Emily-Rose Frank‘ als E-Book-Version für 1,99 Euro  und als Taschenbuch-Version für wahrscheinlich 6,99 oder 7,99 Euro angeboten. Wer bei meiner kommenden Buchserie ‚Quo Vadis: Destruction of Civilization‘ ein Jahres-Abo kauft, erhält das Hintergrundbuch kostenlos dazu.

Dazu habe ich vor paar Tagen meine private Website auch technisch mal rund erneuert. Er glaubt ja gar nicht, wie viel Arbeit es war und wie viel schneller nun die Website dadurch wurde. Und wahrscheinlich wird Google meine Bemühungen mittelfristig belohnen, da schnelle und benutzerfreundliche Webseiten besser bewertet werden. Und seit dem wird meine private Website mit SSL verschlüsselt und ist somit für Dich viel sicherer geworden. Übrigens konnte ich die Erfahrungen daraus heute bei CrowdCharity umsetzen.

Und damit habe ich heute meinen Tag verbracht. Ich habe die Website von CrowdCharity – gemeinnützige Organisation von mir – technisch überarbeitet und auch dort die SSL-Verschlüsselung eingestellt. Übrigens war CrowdCharity mal die Cultura Interventus. Mehr dazu hier.

Am Dienstag hatte ich auch endlich meinen ersten Termin bei meinem Psychologen in Kastellaun gehabt. Dort bin ich unter anderem wegen meiner Depression. Dazu gleich mehr. Ich habe ihn alles erzählt, wie die Entwicklung meiner Krankheit war und auch über meine Transsexualität. Er hat mich dann gefragt, ob ich schon in einer Therapie wäre oder auf der Suche wäre. Ich habe ihn dann gesagt, dass ich vor Ort keinen gefunden habe und in eine Großstadt erst fahren kann, wenn ich mein Buchverlag wieder läuft.

Am Samstag werde ich Euch dann die fertige Verlagsplattform zeigen und nächste Woche Freitag werde ich Euch mein erstes Buch ‚Quo Vadis: Destruction of Civilization‘ genau vorstellen, dann auch mit Leseprobe, fertigen Buchcover und vielen mehr.

Und wie es mit meinem Psychologen ausgegangen ist? Ich habe am 22. Dezember wieder einen Termin. Meine Medikamente wurden erhöht und wie es aussieht, müsste ich mir einen eigenen Psychologen wegen meiner Hormontherapie suchen gehen. Zumindest wollte er mich nach Frankfurt zur einer Beraterstelle schicken. Ich brauche aber keine Beratung, sondern eine Behandlung um eine richtige Frau körperlich werden zu können. Vielleicht mache ich es ihn beim nächsten Treffen klar, immerhin war für das Thema Transsexualität zu wenig Zeit da gewesen.

Ich hoffe, dass ich wieder ab Mitte bis Ende Januar 2018 keine Krankschreibung mehr brauche. Denn ab Februar 2018 soll mein Buchverlag das erste Mal mir ein Gehalt auszahlen. Ob es am Ende nur 1.000 oder 2.000 Euro netto sind, das werde ich dann sehen, Hauptsache ich verdiene endlich mit meinen Buchverlag mein eigenes Geld. Dann hätte ich es geschafft von meinen Unternehmen leben zu können.

Dann könnte ich anfangen mir eine richtige Wohnung zu suchen. Denn meine aktuelle Kellerwohnung ist nur ca. 15 m² groß und war am Anfang nur eine Notlösung gewesen. Aber dann kam meine Identitätskrise und Depression hinzu und seit Sommer auch meine Panikattacken und Angststörungen. Vielleicht hat meine Wohnung auch meine Depression noch mitgefüttert. Grins.

Wo will ich dann hinziehen? Vielleicht Richtung Bodensee bzw. nach Westallgäu – Lindenberg im Allgäu/Scheidegg -. Es bestehen aber auch noch kleine Chancen, dass ich statt die schöne Alpenlandschaft doch eher in eine Großstadt wie Mainz auswähle. Denn wenn es nach den Bildern und Natur geht, würde ich die Naturlandschaft Westallgäu nehmen. Ich mag einfach die Alpenlandschaft. Zwischen Januar und Februar 2018 möchte ich nach Westallgäu hinfahren. Dazu mit anderen Freunden mal in Koblenz und Mainz mehrere Stadttouren machen. Denn ich habe noch ein wenig Sorge, wenn es um die Gesellschaft geht.

Wieso ich Sorgen um das Thema Gesellschaft habe? Weil ich als transsexuelle Frau auch gesellschaftlich – u. a. ehrenamtlich – und politisch einsetzen will, an der Gesellschaft teilhaben will und einen guten Freundeskreis in meinem Alter aufbauen. Das könnte ich vielleicht in Mainz viel einfacher haben und ich wäre noch zu meinen alten Kontakten nicht weit entfernt. Aber meine Depression macht mir die Sache nicht leichter, da ich deshalb Probleme habe klar zu denken und Entscheidungen treffen zu können.

Und nun kommen wir im richtigen Moment zu meinem großen Eingeständnis, vorab eine kurze Anmerkung, was alles ablief bei mir.

Wie jeder weiß oder manche Leute, leide ich seit Ende 2015 an Depression. Anfang 2017 habe ich dann gedacht, dass ich nicht mehr daran leide und die Krankheit selbst besiegt habe. Aber ehrlich gesagt, hatte ich die Krankheit nur nicht wahrgenommen. Denn neue Symptome wie heftige Stimmungsschwankungen und nicht der Lage mit Stress klar zu kamen, habe ich im Frühling 2017 gemerkt. Genau gesagt, als ich endlich meinen Führerschein gemacht habe, nur dadurch habe ich es gemerkt. Dann fing ich an über das Thema Depression nachzudenken.

Dazu muss ich ja noch sagen, dass ich seit Ende 2015 eine Identitätskrise hatte, die ich erst im Mai 2017 endlich geklärt habe. Nämlich ob ich im falschen Körper geboren bin. Und heute lebe ich richtig glücklich als transsexuelle Frau, also seit Ende Oktober 2017, seitdem ich mich öffentlich geoutet habe. Das Jahr 2018 und 2019 werden dann für mich sehr wichtig, wo ich auch rechtlich und biologisch eine Frau werde.

Im Sommer 2017 habe ich dann gemerkt, dass ich für eine Aufgabe eine ganze Woche brauche. Also wo man die Aufgabe eigentlich in einem Tag schafft. Und heute betrachtet, erklärt es sehr viel, wieso ich ein Jahr für die Umstrukturierung meines Buchverlages gebraucht habe. Ich habe ja meine Fehler bei meinem Buchverlag angeschaut und wie ich draus lernen kann bzw. was ich anders oder besser machen sollte, dazu mein Geschäftsmodell und dessen Businessplan überarbeitet und am Wochenende endlich die neue Verlagsplattform präsentieren.

Seit einem Monat konnte ich wieder einige Maße arbeiten bzw. könnte mein Arbeitstempo massiv erhöhen. Ende November 2017 habe ich auch meine Tätigkeiten als Bloggerin wieder aufgenommen. Und ehrlich gesagt, es tut ihr sehr gut, einfach mal alles zu schreiben und manchmal einfach die Gefühle raus zu lassen. Das wird also öfter nun passieren.

Und nun mein großes Eingeständnis

Ich weiß vorher meine Depression, Panikattacken und Angststörungen her kommen. Ich habe einen roten Faden aus meiner Jugend entdeckt, der bis heute geht. Als Jugendlicher habe ich Freizeiten gerne als Mitarbeiter mitgemacht und sehr ungern als nur Teilnehmer. Auch war ich meistens zu 150 % als Mitarbeiter dabei gewesen. Genau dieses Verhalten habe ich auch bei meinem Buchverlag und dem Social Media hingelegt. Der eine Grund.

Der andere Grund sind die letzten 4 bis 8 Jahren gewesen. Irgendwann gibt jeder starker Mensch auf. Ich galt damals als selbstbewusste und zielstrebige Person. Genau die zwei große Persönlichkeiten hatte ich durch meine Krankheit massiv verloren. Seit den Medikamenten geht es mir da schon besser. Und auch, weil ich mich über das Internet einige neue Leute kennengelernt habe, wo ich mich austausche. Aber was ist in den letzten 4 bis 8 Jahren passiert? Ich habe zweimal versucht das Fachabitur zu schaffen, die Schulabbrüche habe ich dabei jahrelang nicht vergessen können. Besonders beim letzten Versuch, wo ich mich in der Klasse mit zu 90 % Mädchen sehr wohl gefühlt habe. Da musste ich es abbrechen, weil ich durch einen Konflikt mit dem Jugendamt mich selbst ziemlich fertig gemacht habe und am Ende dadurch die Schule in Gefahr gebracht habe, also die Leistungen gingen dann immer tiefer runter. Heute betrachtet, ich hätte meinen Bruder nicht helfen sollen und hätte mich auf mich konzentrieren sollen. Eine große Schwäche von mir, also dass ich nicht nur an mich denke. Ich hatte auch kein einfaches Leben gehabt. Finanziell hatte ich immer sehr wenig Geld gehabt und konnte dadurch auch kaum Freizeit machen und mein letzter Urlaub war vor ca. 9 Jahren gewesen.

Und den größten Fehler habe ich damals um 2013 gemacht. Nach dem Jugendamt-Konflikt und Abbruch der Schule war ich schon nicht mehr sehr stabil gewesen. So bin ich dann schnell in die nächste Falle hereingefallen. Ein Unternehmer wollte mich auf seine Kosten nach England für ein halbes Jahr hinschicken, alles war abgeklärt. Nur der Flug hat noch gefehlt. Ich habe daher eine ALG2-Maßnahme abgebrochen. Und als es soweit war, hat der Unternehmer all sein Angebot zurück gezogen. Und dann stand ich da und mir wurde das ALG2 gestrichen, wegen dem Maßnahmen-Abbruch. Der Unternehmer gehörte auch die Wohnung, die ich da hatte und sein Angestellte hatte mir dann den Strom ausgemacht und da ich dann nicht für mein altes Unternehmen – GbR später Genossenschaft – arbeiten konnte. Aber es kam am Ende alles anders als gedacht. Ich hatte nach paar Wochen wieder Strom gehabt, aber dann wurde mir einfach das Schloss ausgewechselt und meine Kollegen von meinem Unternehmen haben mich aus meiner Firma ausgemissen und mir keine Chance gegeben die Probleme im Unternehmen selbst ausbaden zu können bzw. es war da seit paar Monaten eine Genossenschaft, womit ich vielleicht der Gründer, Ideengeber und Geschäftsführer war, aber nicht mehr der alleinige Inhaber des Unternehmens. Da stand ich dann, eine Woche obdachlos und keine Firma mehr. Vor Gericht musste ich mir den Zugang meiner Wohnung erkämpfen. Dank einem Freund, der dabei war, konnte ich einen guten Vergleich erreichen, da ich selbst total instabil war und hätte ich noch was getrunken, hätte ich mich vielleicht umgebraucht, zumindest hatte ich ein leeres Gefühl in mir gehabt. Und meine Fehler bei der Genossenschaft habe ich bis heute bereut und hat mich in meinem Handeln bei meinem heutigen Buchverlag zu sehr eingeschränkt, dass die Depression kein Wunder war bzw. die besten Voraussetzungen hatte. Das alles kann man ausführlich noch auf meiner Unterseite ‚mein Privatleben‘ lesen, bis das E-Book fertig ist.

Was hat mich da so sehr eingeschränkt? Durch meinen größten Fehler in meinem Leben nach meiner Auffassung, hatte ich bei meinem heutigen Buchverlag ein sehr innovatives Geschäftsmodell professionell verfasst, habe mit 500 Euro Startkapital angefangen und habe nur das neuartige Konzept gepredigt, habe aber altmodisch gehandelt. Nur in der Wirtschaft kann man mit der altmodischen Art nur Geld machen, wenn man viel Geld schon hat. Aber was war mein Plan gewesen? Das ich erst mal durch ein altmodisches Verlagsgeschäft mit E-Books Umsatz mache und das Kapitel aufbaue, um durch einige Partner unter anderem eine Crowdfunding-Plattform aufzubauen und das Marketing und die Buchproduktion von fremden zu machen. Ich habe gedacht, sowas muss man so machen. Also alle Aufgaben an andere geben. Am Ende hatte ich einfach keinen Mut gezeigt mehr zu wagen. Also ich habe mein eigenes Wesen verleugnet, aber erst nach dem ich meinen größten Fehler in meinen Leben gemacht habe. Damit ich nicht noch mal Menschen verletzte oder enttäusche. Am Ende habe ich genau das Gegenteil damit erreicht. Ich habe mich selbst verleugnet, mich selbst schrittweise kaputt gemacht und mich ins abseits gebracht.

Denn als ich noch mit meinen Ex-Kollegen zusammengearbeitet habe, war ich noch total anders gewesen. Ich war nicht nur zielstrebig in den Plänen, ich habe es auch gelebt. Ich hatte damals den Mut auch gepackt einfach mal was innovatives zu wagen und ein Risiko einzugehen. Meine offene Art habe ich auch damals auch im Geschäftsleben geführt. All das habe ich danach verleugnet. Ich wollte alleine meine alte Geschäftsidee wieder anpacken. Ich wollte unbedingt weiter machen. Allein in meinem Buchverlag stecken ca. 4.000 Euro von mir. Und eines Tages hoffe ich, dass ich vielleicht mit paar Kollegen wieder normal in Kontakt stehe. Und leider kam es zu einen großen Knall, aber weil ich mich selbst vergessen habe.

Denn ab da begann meine Depression. Darüber habe ich ja schon hier geschrieben, später kamen dann noch die Panikattacken und Angststörungen hinzu. Letzteres war für mich im September und Oktober 2017 extrem schlimm gewesen. Das wünsche ich nicht mal meinen Feinden. In den zwei Jahren konnte ich kaum meine Verlagsarbeit machen und habe dadurch einige Autoren verärgert. Dem Verlag ist dadurch auch finanziell in Probleme gekommen, was mir bei meiner Depression nicht hilfreich ist. Ich konnte im ersten Jahr einfach nichts mehr machen. Im zweiten Jahr habe ich mich darauf konzentriert aus meinen privaten und beruflichen Fehlern zu lernen und daraus Konsequenzen zu ziehen. Durch die Panikattacken und Angststörungen merkte ich, ich muss unter die Leute. Die Tabletten seit Oktober haben mir da sehr geholfen. Aber da war nur ein Problem. Drei Autoren waren noch auf Facebook mit mir in Kontakt. Aber da ich gesundheitlich mit Stress nicht klar komme und versuchen muss meinen Buchverlag wieder fit zu machen, gab es nur eine Möglichkeit. Ein vorübergehendes Blockieren auf Facebook. Ich habe es sehr ungern gemacht. Aber ich musste schauen, dass ich schrittweise wieder zurück zum Leben komme und wieder am Leben teilnehme und wenn das am Anfang nur digital geht. Mehr Möglichkeiten habe ich einfach nicht, außer das Leben im Ernstfall zu beenden. Keine Sorge, ich wollte nur deutlich machen, was passieren könnte, wenn ich den negativen Kreislauf weiter zugelassen hätte.

Und es hat mir sehr geholfen. Ich fühle mich schon viel stabiler. Mit Stress komme ich immer noch schlecht klar, aber beruflich bin in einer Woche wieder start bereit. Endlich. Heute habe ich schon einen Artikel auf meiner gemeinnützigen Organisation CrowdCharity geschrieben, dass sie bald wieder aktiv wird. Auf Facebook habe ich für CrowdCharity und für meinen Buchverlag jeweils eine Facebook-Gruppe aufgemacht und sowie eine Gruppe für Dating, Freunde, Spaß und Unterhaltung. Diese drei Gruppen sollen dann sich gegenseitig groß machen und meine Vision von Nextbookup und CrowdCharity erfüllen. Ich führe meine offene Art wieder und das zu Leben, was ich will. Ob als Unternehmerin oder transsexuelle Frau. Ich habe erkannt, ich muss das Leben richtig leben und darf keine Angst mehr haben. Wegen dem allen habe ich ja meine großen Gesundheitsprobleme.

Und ich habe gemerkt, alleine schaffe ich meine Vision nicht. Einen innovativen Buchverlag aufzubauen, wo jede einzige und außergewöhnliche Literatur eine Chance erhält, wo die Community entscheidet was raus kommt, der ganze Verlagsprozess digital vom Manuskript bis zum Verkauf abläuft, der eine faire Lohnpolitik wie Google betreibt und wo 5 % der Verlagsumsätze für gemeinnützige Zwecke an CrowdCharity für eigene oder fremde Projekte ausgegeben werden und wo auf CrowdCharity auch andere Leute ihre Projekte vorstellen können und wo dann auch andere dafür spenden können. All die zwei Bereiche könnten eine Menge erreichen. Und wenn es nur ein Unternehmen mit 10 Mitarbeiter in 3 Jahren wäre, es wäre ein gutes Vorbild für andere.

Zuletzt. Aufgeben werde ich nicht, aber ich muss ja nicht alleine für meine großen Ziele kämpfen. Selbst Tesla – ein E-Auto-Hersteller oder wie manche sagen, ein Apple auf Räder – hat eine große Fan-Basis. Ich nehme immer gerne große Vorbilder, weil man davon noch viel lernen kann. Vielleicht ist die Zeit gekommen, dass ich lerne wieder mit einem eigenen Team zu arbeiten. Und das Eingeständnis, dass ich mich in mehrere Hinsicht verändern muss, wenn ich meine guten Ziele erreichen will. Und hoffentlich wird mein Eingeständnis mir helfen, meine große gesundheitliche Probleme wieder in griff zu bekommen. Eine Ex-Autorin von meinen Buchverlag wieder ich wieder auf Facebook entblocken und ihr den aktuellen Stand mitteilen und um Entschuldigung bitten. Denn jetzt fühle ich mich gesundheitlich etwas stabiler, um schon mal ein weiteres Problem anzupacken. Wer mich auf Facebook unterstützen will, kann mich gerne anschreiben. Ich habe auf Facebook eine Unterstützer- und Teamgruppe für Nextbookup und CrowdCharity aufgebaut, und auch für SoulSquare, die SoulSquare-Gruppe für Dating, Liebe, Freunde, Spaß und Unterhaltung, als Magnet, um Nextbookup und CrowdCharity bekannter zu machen.

Und zuletzt, jeder Mensch macht Fehler. Vielleicht sollte ich draus lernen auch meine Fehler zu akzeptieren und besser draus zu lernen.